14.04.2018

Bülos Treffer erlöste DGF Flensborg

Kreisliga-Fußball

Sönke Wittorf. (Foto: Tim Riediger)

Husum. DGF Flensborg feierte am Donnerstagabend dank eines späten Treffers von Felix Bülo einen hart erkämpften 3:2 (2:0)-Auswärtserfolg beim Rödemisser SV. Letztlich wurde es zu einer Zitterpartie, die das Team von Trainer Sönke Wittorf hätte vermeiden können.

»Das ganze Spiel litt unter dem stürmischen Wind«, sagte Wittorf. Dabei machte sein Team die Sache bis zur Pause richtig gut. »Wir hatten zuerst gegen den Wind gespielt und das Spiel klar beherrscht. Hätten wir zur Pause 5:0 geführt, hätte sich Rödemis nicht beschweren dürfen.«
Trotz bester Chancen stand es zur Pause nach Treffern von Morten Jensen (1:0/18. per Strafstoß) und Tim Meyer (43.) aber nur 2:0 für die Gäste.
Nach der Pause hatte DGF die gleichen Probleme wie Rödemis in der 1. Hälfte. Der Ball wurde nicht kontrolliert in den eigenen Reihen gehalten. 

Gegentreffer »absolut unnötig«

Unpräzises Passspiel und unnötige Ballverluste sorgten für zwei Gegentreffer, die laut Wittorf der Kategorie »absolut unnötig« angehörten. Den Gastgebern war es egal. So egalisierte Rödemis durch Marco Empen (60.) und Tobias Köpcke (64.) per Doppelschlag das Ergebnis.

Am Ende reichte den Gästen aber »eine gute Aktion« (Wittorf), um noch einen Dreier einzufahren. Im Anschluss an eine Standardsituation von Meyer erzielte Bülo den Siegtreffer (81.).
An diesem Sonnabend empfängt DGF im Heimspiel um 14 Uhr an der Marienhölzung den Tabellenzwölften SV Blau-Weiß Löwenstedt II. »Das wird noch zweikampfbetonter als gegen Rödemis«, prognostiziert Wittorf. Und auf keinen Fall ein Spaziergang. »Man hat gegen Grundhof und Rödemis gesehen, dass wir uns jeden Sieg hart erarbeiten müssen.«
DGF Flensborg:Carstensen – Grueter, Pusamßies, Bonerewitz (86. I.Tomsen) – Jensen, N. Thomsen (77. Fischer), Steiner, Brates, Spitzbarth – Meyer, Bülo (90. Orlowski).
Andreas Haumann

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