14.04.2018

Die Stimmung stimmt

Handball

Schaut dem Saisonendspurt entspannt entgegen: SG-Coach Maik Machulla. (Archivfoto)

Lemgo/Flensburg. Maik Machulla ist guter Dinge. In der Nacht zum Freitag kehrte der Coach des Handball-Bundesligisten SG Flensburg-Handewitt mit einem glasklaren 32:23 (16:19)-Sieg im Gepäck vom Auswärtsspiel beim TBV Lemgo zurück. Ein Erfolg, der wichtig ist im Kampf um Platz zwei. Außerdem konnte der 41-Jährige in seinem breiten Kader geschickt die Spielanteile verteilen. 

»Ich bin zufrieden. Denn in Lemgo weiß man nicht, was einen erwartet. In der Abwehr haben wir das gut gemacht, im Angriff trat allerdings wieder das bekannte Problem auf: wir haben zu viel liegen gelassen«, sagte Machulla. Verbesserungswünsche auf hohem Niveau. Der Sieg in Lemgo war jedenfalls zu keinem Zeitpunkt ernsthaft in Gefahr. »Die Sieben-Tore-Führung zur Halbzeit war okay. Wir hätten es allerdings noch früher noch deutlicher machen können. Wir ziehen dann auf zehn weg. Dann hat Lemgo umstrukturiert, wir haben ebenfalls viel gewechselt. Denn du willst auch eine gute Stimmung haben. Mir war wichtig, dass jeder seinen Anteil am Sieg hat«, erklärt Machulla.

Kampf ums Überleben

Weiter geht es am Sonntag (12.30 Uhr, Flens-Arena) gegen den Tabellen-15. VfL Gummersbach

»Da müssen wir wieder alles reinhauen, denn die Gummersbacher kämpfen ums Überleben«, weiß Machulla. Die Gummersbacher sind momentan schwer getroffen. Denn während die SG locker gewann, unterlag die Mannschaft von VfL-Trainer Denis Bahtijarevic am Donnerstag in einem dramatischen Schluss-Akt zu Hause mit 25:26 gegen den TVB 1898 Stuttgart. Zudem fehlt den Gummersbachern ihr Nationalspieler Simon Ernst aufgrund seines am 22. März gegen Lemgo erlittenen Kreuzbandrisses. Der betrifft zugleich auch Ernsts künftigen Verein Füchse Berlin (ab Sommer 2018), der sich schon nach einer Alternative umsieht. 
VfL-Torwart Carsten Lichtlein sagt vor dem Spiel in Flensburg auf der Vereinshomepage: »Gegen Flensburg ist es immer schwer. Aber natürlich wollen wir auch da Vollgas geben.«

Marc Reese

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