20.04.2019

Arbeitssieg eingetütet - Topspiel im Blick

Handball

SG-Spielmacher Rasmus Lauge sprühte vor Spielfreude. Von der Ellenbogenverletzung war gegen den VfL Gummersbach nichts mehr zu sehen. Fotos: Sven Geißler

Flensburg. Das war noch nicht wieder die vor Spielfreude strotzende SG Flensburg-Handewitt, wie vor der Länderspielpause. Dennoch reichte es am Ende zu einem ungefährdeten 28:20-Sieg gegen den VfL Gummersbach und einem gelungenen Auftakt für das Topspiel am Oster-Sonntag bei den Rhein-Neckar Löwen (16.25 Uhr live in der ARD, bei Sky und auf TV3 Sport). Der Sieg konnte auch SG-Trainer Maik Machulla ein Lächeln auf die Lippen zaubern, wenngleich die Zufriedenheit über das Zustandekommen sich in Grenzen hielt. 

»Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, mit der Art und Weise aber in der zweiten Halbzeit nicht«, so Machulla deutlich. Unterstützung in der Sichtweise bekam der SG-Trainer von Spielmacher Rasmus Lauge, der nach seiner Ellenbogenverletzung wieder voll mitwirken konnte. 


»Wir haben nicht hammergut gespielt, aber wir haben genug getan, um am Ende mit acht Toren zu gewinnen. Noch ist aber viel Luft nach oben. Wenn wir ins Final 4 nach Köln wollen und die Meisterschaft gewinnen wollen, dann müssen wir auch zulegen«, so Lauge. 

Gegen den Traditionsverein aus dem Bergischen Land brauchten die Gastgeber aber einige Zeit, um ansatzweise auf Betriebstemperatur zu kommen. Der VfL zog der SG dabei mit langsamen und geduldigem Angriffsspiel den Zahn und machte der Heimmannschaft das Leben schwer. 

»Wir ärgern uns immer, wenn Mannschaften so viel Tempo rausnehmen können und dürfen, aber das war wie erwartet. Die erste Viertelstunde mussten wir kämpfen, bevor wir weggezogen sind. Aber in der Länge wurde es dann auch eindeutig«, war auch Lauge, dessen Ellenbogen hielt, aufgefallen. 

Der Weltmeister durfte dabei von Beginn an in der 5:1-Abwehr auf der Spitze agieren. Eine Abwehrformation die für Maik Machulla nicht den erwünschten Effekt gebracht hatte. 

»Die 5:1-Abwehr habe ich nach der langen Pause bewusst gewählt, um direkt Aggressivität rein zu bekommen. Das hat aber nicht funktioniert. Mit fünf Toren vor in die Pause zu gehen, bei der schwachen ersten Viertelstunde in der Abwehr, war dann schon mehr als gut für uns«, so Machulla über die 17:12-Führung zur Pause. 

Die zweite Halbzeit schmeckte dem SG-Trainer dann aber überhaupt nicht mehr. »In der zweiten Halbzeit muss ich ehrlich sagen können wir nicht zufrieden sein. Das Spiel plätschert so ein bisschen dahin. Wir sind zwar immer in paar Treffer vor, schaffen es aber nie den endgültigen K.o. zu setzen. Dennoch haben wir mit acht Toren gewonnen«, richtete sich der Blick vom SG-Trainer schnell auf die schwere Partie bei den Rhein-Neckar Löwen

Bei Rasmus Lauge war bereits nach dem Gummersbachspiel die Vorfreude zu spüren, wenngleich der Weltmeister alles andere als einen Spaziergang erwartet. 

 »Ich erwarte wie immer einen harten Kampf gegen die Rhein-Neckar Löwen. Da werden wir uns auf alles gefasst machen müssen. Natürlich auch das Zusammenspiel zwischen Andy Schmid und Jannick Kohlbacher. Wir werden die Löwen nicht komplett vom Tor weghalten können und müssen sehen, wo wir dann die Situationen haben wollen. Am Ende geht es darum mit einem Tor zu führen«, so Lauge. 

Ob Gøran Søgard Johannssen mit dabei sein wird, war noch nicht ganz klar. Der Norweger hatte sich in der ersten Halbzeit einen schmerzhaften Pferdekuss eingefangen und konnte nicht weiterspielen. Ansonsten ist aber alles angerichtet für ein Top-Spiel mit Top-Mannschaften.

Timo Fleth

Statistik

SG Flensburg-Handewitt: Buric, Bergerud - Karlsson, Golla 5, Hald, Glandorf 1, Svan 6, Wanne, Jeppsson, Jøndal 6/3, Steinhauser, Zachariassen, Søgard Johannessen 1, Gottfridsson 2, Lauge 4, Rød 3.

VfL Gummersbach:Lichtlein, Puhle - Schröter, Dayan, Martinovic 3, Baumgärtner 4, Sommer 5/2, Kielser, Zukhov 5, Herzig 1, Stüber, Bialowas, Becker, Preuss 1, Norouzi 1.
Zeitstrafen:1:4.
Siebenmeter:5:2.
Schiedsrichter:Thomas Kern/Thorsten Kuschel.
Zuschauer: 6300 (Ausverkauft). 

Resume

Det var ikke just sprudlende, men det slog til. SG Flensburg-Handewitt vandt på trods af et sløvt første kvarter, sikkert med 28-20 over VfL Gummersbach. SG-træner Maik Machulla manglede de sidste få procent for at kunne slå hul for alvor. Verdensmester Rasmus Lauge gav comeback efter albueskaden og leverede fint. Forberedelserne til topkampen på søndag mod Rhein-Neckar Löwen er allerede begyndt. Glæden er den overvejende følelse hos SG-spillerne. Rasmus Lauge forventer en tæt kamp.

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