09.06.2019

SG-Stimmen zur Meisterschaft

Handball

Alter und neuer Deutscher Meister - SG Flensburg-Handewitt. Foto: Martin Ziemer

Düsseldorf. Mit etwas zittrigen Knien hat sich die SG Flensburg-Handewitt die zweite Deutsche Meisterschaft in Folge gesichert. Die Freude nach dem Schlusspfiff kannte dennoch keine Grenzen mehr. Die Stimmen und Reaktionen nach dem Titel hier bei FL-Arena.

Tobias Karlsson:
"Ich kann meine Dankbarkeit kaum in Worte fassen. Wie hart wir gearbeitet haben und wie viele Stunden dahinter stecken, damit wir jedes einzelne Spiel so vorbereitet zu haben ist Wahnsinn."

"Wir sind in der Bundesliga nur zweimal gescheitert. Die Niederlagen in der Champions League waren für uns dabei sehr gutes Lehrgeld. Da haben wir vieles gelernt."

"Gegen Zagreb haben wir gelernt, wie man das sieben gegen sechs deckt. Das Spiel war ein Schlüssel, weil wir danach so gut gegen jede Mannschaft im sieben gegen sechs gedeckt haben. Da bin ich richtig froh mit Maik Machulla gearbeitet zu haben. Er hat gezeigt, was man gutes aus solch einem Spiel mitnehmen kann."

Das Trainer-Duo, Maik und Mark, kann man gar nicht genug loben. Die machen einen Riesenjob, zum einen die Jungs zu motivieren, aber auch gemeinsam mit Michael Döring dafür zu sorgen, dass wir unser sSpiel spielen konnten."

"Ich habe schon im vergangenen Jahr nach der Meisterschaft gesagt, dass Michael Döring die beste Verpflichtung des Vereins gewesen ist. Er ist kein Mann der großen Worte, aber er macht einen unglaublichen Job."

"Das war der Abschluss, den ich mir erträumt habe."

"Ich habe noch genug im Tank, um zu feiern. Mindestens 48 Stunden."


Magnus Rød:
"Die Nase hat es gut, aber wir sind auch Meister geworden. Da fällt das nicht so ins Gewicht."

"Wir haben einen guten Start hingelegt heute, aber dann kommen wir ein bisschen ins Stolpern. Am Ende war es spannender, als es hätte sein müssen, aber der Sieg zählt am Ende."

"Ich bin nach Flensburg gekommen, weil ich Titel gewinnen wollte. Das muss man sagen, haben wir geschafft. Flensburg galt lange Zeit als ewiger zweiter, das haben wir mit zwei Meisterschaften ganz sicher geändert. Dafür bin ich dankbar. Jetzt sollen wir los und feiern."

Lasse Svan:
"Größer als die Meisterschaft in einem Heimspiel nach 14 Jahren Meister-Dürre, wie im vergangenen Jahr,  zu gewinnen, war es nicht. Aber alle, die im vergangenen Jahr der Meinung waren, dass wir den Titel geschenkt bekommen haben, können einpacken. Wir haben von Anfang bis Ende oben gestanden und nur zwei Spiele verloren, verdienter geht es kaum."

"Ich bin so stolz auf die Mannschaft, gerade auf alle die Neuen und Jungen. Die haben von Beginn an geliefert.
Ganz ehrlich ich bin richtig stolz für einen Verein zu spielen, der es mit seinen Fans schafft ein Auswärts- zu einem Heimspiel zu machen."
 
"Ich glaube nicht, dass ich um das Singen herumkomme."


Anders Zachariassen:
"Das perfekte Jahr für mich, Weltmeister und Deutscher Meister. Das wir eine Saison mit verhältnismäßig vielen Neuen so abschließen können ist einfach fantastisch."

"Die Fans haben wir die gesamte Zeit über gehört. Vor der Halle, während der Erwärmung und natürlich auch während des Spiels. Die haben eine fantastische Kulisse hingezaubert. Wir können uns dafür gar nicht genug dafür bedanken. Gerade am Ende haben sie uns geholfen."

""Es ist und bleibt eine Deutsche Meisterschaft, dafür haben wir alles getan. Die ist nicht mehr und nicht weniger Wert als zuvor. Wir haben unsere Arbeit gemacht"


Mark Bult:
"Wir haben in der zweiten Halbzeit nochmal überlegt den Torhüter zu wechseln, aber Buric hält dann und dann haben wir ihn drin gelassen. Das ging nachher auch nur noch über den Willen."

"Wir hatten zu Beginn einen richtig guten Flow im Spiel, sind dann aber ein bisschen ins Stolpern geraten. Wir haben aber immer dran geglaubt."

"Tobbe (Tobais Karlsson/Red.) wurde in der Halbzeit nochmal gespritzt, aber er wollte unbedingt. Die haben alle so darum gekämpft."

"Wir hatten ein Heimspiel in Düsseldorf." 

Magnus Jøndal:
"Ich kam rein, war komplett kalt und musste einen Siebenmeter werfen, da war ich schon nervös. Das mit den Fans ist unglaublich, die Fans haben es zu einem Heimspiel gemacht. Das ist eines unserer Geheimnisse."

Torbjørn Bergerud:
"Gleich im ersten Jahr Meister, besser geht es nicht. Das ist eine überragende Saison für uns gewesen. So viele Fans in Düsseldorf ist einfach überragend."

"Wir fliegen morgen zwar schon zur Nationalmannschaft, aber das ist morgen. Jetzt wird erstmal gefeiert."

Simon Jeppsson:
"Das ist so unglaublich, fast wie ein Traum. Wenn ich mir Tobias Karlsson und Rasmus Lauge anschaue und sehe, wie viel ihnen das bedeutet, dann macht mich das einfach nur glücklich. Das geht in die Geschichtsbücher über."

"Diese Fans sind positiv verrückt und heute war es genau das, was wir gebraucht haben. Wir haben nicht den besten Handball gespielt, sind aber von den Fans getragen worden."

"Jetzt wollen wir erstmal Feiern und ich für meinen Teil, muss auch nicht direkt wieder zur Nationalmannschaft."


Simon Hald:
"Das war etwas zu spannend heute. Ich hatte gehofft, wir würden das etwas sicherer nach Hause bringen, aber ich will mich nicht beklagen. Am Ende haben wir gewonnen und die Meisterschaft gesichert. Jetzt bin ich einfach nur froh."

"Gleich im ersten Jahr die Meisterschaft ist natürlich herausragend, aber ich hoffe wir können im kommenden Jahr mit dem Titelsammeln fortsetzen, auch wenn es sicherlich schwer wird."

"Heute habe ich mich wie bei einem Heimspiel gefühlt. Das war eine fantastische Kulisse." 


Simone Lange (Flensburgs Bürgermeisterin):
"Das ist unsere SG und unser Identifikationsfaktor, dass die das zweite Mal in Folge Meister geworden sind, zeigt einfach auf welchem Niveau wir spielen - Weltklasse-Niveau!"

"Ich habe am Ende auch noch kräftig gezittert, aber die mentale Stärke der Mannschaft war herausragend."

"Wir werden sie auch heute Abend schon gebührend feiern und dann am Montag natürlich auch auf dem Südermarkt." 

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