Speedsurfen

Asmussen muss auf weitere Rekordjagd warten

Ruwen Möller
10. August 2020, 13:21 Uhr

Gunnar Asmussen 2019 im Windkanal in Lüderitz. Archivfoto

Flensburg. Im vergangenen Jahr stellte er bei der Weltrekordjagd immerhin einen neuen deutschen Rekord auf. Der Flensburger Windsurfer Gunnar Asmussen war bei der Lüderitz Speed Challenge schnell unterwegs. Um weiteren Rekorden hinterher zu jagen, muss sich Asmussen wie der Rest der Wind-Speedsurf-Elite allerdings gedulden. Die für dieses Jahr geplante Veranstaltung in Namibia ist abgesagt. Dies teilte der Veranstalter auf seiner Internetseite mit.

Zur Begründung heißt es dort, dass die Corona-Pandemie und die Einreisebeschränkungen im südlichen Afrika derzeit keine Planungssicherheit für 2020 zulassen. Ab dem 1. Oktober soll bis Dezember allerdings ein Online-Wettbewerb stattfinden.

Im Vorjahr hatte Asmussen mit fast 100 km/h zwar knapp den Weltrekord im Speedsurfen verpasst, aber seine 96,78 km/h bedeuteten einen neuen deutschen Rekord.
Die Lüderitz Speed Challenge ist eine der spektakulärsten Speed-Windsurf-Events der Welt. Seit dem ersten Wettkampf 2007 haben alle bekannten Namen im Speed-Windsurfen dort ihre offiziellen nationalen und internationalen Rekorde aufgestellt. In dem speziell entwickelte 1000 Meter langen künstlichen Kanal wurde der offizielle Weltrekord von Antoine Albeau mit 98,66 km/h aufgestellt. Gemessen wird die Durchschnittgeschwindigkeit auf 500 Meter.


rm