03.12.2018

Ausgezeichnete Feuertaufe

Sieger

Flensborg Avis' Fotograf Lars Salomonsen und SG-Trainer Maik Machulla können sich gleichermaßen über das Gewinnerbild freuen. Foto: Tim Riediger

Flensburg. Er hat es schon wieder getan! Flensborg-Avis-Fotograf Lars Salomonsen ist ein Teufelskerl und hat nach dem Gewinn des Wettbewerbs »Handballfoto der Saison 2016/17« der Zeitschrift Handball Inside auch das »Handballfoto der Saison 2017/18« geschossen. 

Abgeräumt hat Salomonsen auch diesmal mit einem Bild aus dem Shooting für das Cover des Handballmagazins »Handball im Norden«. Nach dem Siegerbild vor zwei Jahren, das den damaligen Rechtsaußen der SG Flensburg-Handewitt, Bogdan Radivojevic, unter Wasser zeigt, ging es diesmal mit SG-Trainer Maik Machulla zur Feuerwehr in Harrislee, um unter Aufsicht mit dem Feuer zu spielen.

Boah, ist das heiß

Das "Handballfoto der Saison 17/18" in der Kategorie Kunst von Lars Salomonsen.

»Boah, ist das heiß. Sorry, ich musste ein Stück weggehen«, waren Machullas ersten Worte während des Shootings. Vier Monate später übergab Siegerfotograf Salomonsen Meistertrainer Machulla das gemeinsame Werk. Dabei war der Trainer zum Scherzen aufgelegt. »Das war die Situation wo Dierk (Schmäschke, SG-Geschäftsführer/Red.) sich schon nach einem neuen Trainer umgeschaut hat«, so Machulla lachend. Dabei wäre das Shooting fast ins Wasser gefallen. Die Feuerwehr hatte den Termin nicht mehr auf dem Zettel und ließ auf sich warten. Für Machulla aber kein Problem: »Das war eine gute Location und hat richtig Spaß gemacht, da wollte ich nicht unverrichteter Dinge wieder abziehen.« Zum Glück, sowohl für Flensborg Avis, als auch für Fotograf Lars Salomonsen, der erneut den richtigen Riecher gehabt hatte.

Mir ist sogar ein Blitz abgebrannt

»Das war schon richtig heiß. Mir ist sogar ein Blitz abgebrannt, aber es hat sich ja am Ende gelohnt. Wir hatten schon im Vorwege etliche Ideen, die wir wieder verwerfen mussten. Am Ende war das aber genau die richtige Wahl und die Fotos sind super geworden. Allerdings gebührt Maik das größte Lob, denn für so eine Aktion musst du auch schon den Mut haben«, so Salomonsen über den erneuten Erfolg glücklich. Die Sportredaktion hatte sich über das Motiv Gedanken gemacht. »Wir hatten das Thema Feuer schon länger im Blick. Wir wollten natürlich auch nach dem erfolgreichen Wassershooting im Jahr davor spektakulär bleiben«, berichtet Redakteur Marc Reese über die Zielsetzung. Gemeinsam mit Fotograf Lars Salomonsen konkretisierten sie die Idee. »Er war sofort Feuer und Flamme«, erinnert sich Redakteur Lennart Adam, der beim Shooting dabei war. Vor Ort musste dann alles passen. Viel Zeit zum Proben hatten die Protagonisten nicht, denn sonst wäre das ganze Material schon abgebrannt. Der Fotograf hatten einen Probedurchlauf, dann ging los. »Anfangs war es noch etwas chaotisch und es hat gequalmt, dann aber hat es geklappt«, blickt Lennart Adam zurück. Es wurde für die Stichflammen immer wieder Öl ins Feuer gegossen. In dem Moment musste dann alles stimmen. Sowohl die Flamme, als auch Machullas Gesichtsausdruck und Haltung - und Salomonsen musste im richtigen Moment abdrücken. Das hat augenscheinlich hervorragend geklappt. Wenngleich Maik Machulla auch teuflisch heiß dabei wurde. 


Timo Fleth tif@fla.de 

Resume:

Han har gjort det igen! Fotograf på Flensborg Avis Lars Salomonsen har taget årets håndboldbillede for sæsonen 2017/18. Det er håndboldmagasinet »Handball Inside«, der står bag kåringen. Året forinden vandt Lars Salomonsen også med et undervandsbillede af SG Flensburg-Handewitt-spilleren Bogdan Radivojevic, og triumfen blev gentaget med et pletskud af træner Maik Machulla omgivet af ild forud for sin første sæson - sin ilddåb - i spidsen for SG. - I sidste ende var det den helt rigtige scene, og billederne derfra er blevet supergode. Det er dog Maik, der skal have den største ros. Man skal have modet til sådan en session, siger Lars Salomonsen.

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