01.12.2018

Bundesligaalltag meistern

Handball

Auf Benjamin Buric von der SG Flensburg-Handewitt wartet gegen die HSG Wetzlar eine besondere Partie in der Flens-Arena. Foto: Martin Ziemer

Flensburg. Ein besonderes Spiel wartet zumindest für einen Handballer der SG Flensburg-Handewitt in der Bundesliga, wenn am Sonntag ab 16 Uhr die HSG Wetzlar zu Gast in der Flens-Arena ist. Torhüter Benjamin Buric hat die Mittel-Hessen erst im Sommer in Richtung der Küste verlassen, aber eine größere Bedeutung möchte der bisher so starke Rückhalt der Flensburger der Partie nicht beimessen. 


 »Das ist ein normales Spiel für mich. Das ist natürlich meine alte Mannschaft und von daher auch etwas besonders. Wir wollen aber weiter gewinnen und möglichst gut spielen«, so Buric, der eine tolle Zeit in Wetzlar gehabt und auch noch viel Kontakt zur alten Mannschaft hat. 
»Die Zeit in Wetzlar war überragend für mich. Die zwei Jahre unter Kai (Wandschneider/Trainer der HSG Wetzlar/Red.) waren überragend. Wir hatten eine super Mannschaft. Ich habe noch viel Kontakt zu vielen in der Mannschaft. Zwar nicht jeden Tag, aber doch mehrmals in der Woche sprechen wir miteinander«, so der SG-Torhüter. 
Die eingehende Kenntnis vom kommenden Gegner hat auch in den bisherigen Überlegungen von SG-Trainer Maik Machulla eine Rolle gespielt. 
»Erstmal hat Benjamin Buric natürlich die entsprechende Motivation. Er kennt die Spieler natürlich alle, aber zuletzt hat Torbjørn (Bergerud/Red.) sehr stark aufgespielt. Gegen Wetzlar spricht aber schon einiges für Buric«, so Machulla, ohne sich endgültig festlegen zu wollen. 
 Die überraschende Niederlage des SC Magdeburg gegen Frisch Auf Göppingen hat Maik Machulla in der Vorbereitung auf die HSG Wetzlar sogar in die Karten gespielt. Nicht von der Tabelle her, sondern bei der Aufmerksamkeit der Spieler. 
»Das war ein Warnschuss. Die Spieler haben das genau registriert. Wir sind gut damit gefahren den Fokus auf die nächste Aufgabe zu legen und nicht zu glauben irgendetwas im vorbeigehen zu machen. Die Quittung bekommt dafür sofort. Jeder Punkt, den du irgendwo liegen lässt, kann dir am Ende auch das große Ziel kaputt machen«, so Machulla mahnend. 
Neben Buric steht auch noch ein weiterer Akteur der SG gegen die HSG Wetzlar im Fokus. So steigt Holger Glandorf in den illustren Klub der Spieler mit 500 Bundesligapartien auf. Ein Meilenstein, den nur zehn weitere Akteure vor ihm vorweisen können. 
Personell kann der SG-Trainer wieder auf Anders Zachariassen bauen, der seine Wadenverletzung auskuriert hat. Ein Fragezeichen steht dafür immer noch hinter Tobias Karlsson, der zwar die Belastung im Training nach dem erneuten Kopftreffer gesteigert hat, aber noch nicht wieder voll auf der Höhe gewesen ist. Definitiv ausfallen wird Gøran Søgard Johannessen, der sich den Daumen gegen Pick Szeged gebrochen hat.
 Dass für die SG Flensburg-Handewitt auch im 15. Spiel der Saison nur ein Sieg zählen wird, steht außer Frage, ob bis Weihnachten auch die null Minuspunkte bestand haben, bleibt abzuwarten. Benjamin Buric hat in jedem Fall genug Selbstvertrauen getankt, dass zu Glauben. » Ich glaube nicht, dass wir bis Weihnachten noch Punkte verlieren«, so Buric mit einem Schmunzeln.


Timo Fleth tif@fla.de

Resume

Der venter en speciel kamp på SGs målvogter Benjamin Buric når HSG Wetzlar gæster Flens-Arena på søndag fra kl. 16. Først til sommer skiftede Buric fra Wetzlar til Flensborg og kommer med ekstra motivation til dysten. Gøran Søgard Johannessen kommer ikke til at hjælpe med dette, da nordmanden har brækket tommelfingeren. Om Tobias Karlsson kommer til at spille, er uvist, efter en bold i hovedet i Skjern-kampen.

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