11.09.2019

Der dritte Spieltag der 1. Bundesliga – Bayern bärenstark, BVB zu nachlässig?

Es war ein spannender und teilweise packender dritter Spieltag der Saison 2019/20! Der Rekordmeister, der aus einem 1-0 Rückstand ein 1-6 machte, die Bremer, Paderborner und Kölner, die ihre ersten Punkte in der neuen Saison feiern durften und natürlich die Eisernen aus Berlin, die um den ehemaligen Dortmunder Neven Subotic den derzeitigen Mitfavoriten von der Tabellenspitze schossen.

Nur Leipzig legt den perfekten Saisonstart hin

Als einziges Team, welches die maximale Punkteausbeute holen konnte, stehen derzeit die Bullen aus Leipzig an der Tabellenspitze. Souverän konnte man bereits am Freitag mit 3-1 gegen die Gladbacher siegen und somit einen perfekten Saisonstart hinlegen. Der einzige Wehrmutstropfen wird jedoch Marcel Halstenberg sein, der in der 83. Minute vom Spielfeld musste. Leipzig zeigte wie auch in der vergangenen Saison eine sehr stabile Defensive. Mit Timo Werner im Sturm gelingen auch die Tore und somit erwischen die Leipziger als einziges Team den perfekten Saisonstart.


Auch Wolfsburg hatte die Chance, sich mit einem neun Punkte Start in die neue Saison zu begeben. Gegen Paderborn waren die Segel klar auf Sieg ausgerichtet. Das es nicht einfach gegen den Bundesliga-Neuling werden würde, war bereits vor der Partie klar. Dass die Paderborner es jedoch so gut machen und bis zur zweiten Halbzeit sogar in Führung waren, konnten nur die wenigsten ahnen. Am Ende reichte es zu einem 1-1 und Paderborn feiert den ersten Punkt in der neuen Saison.

Bayer Leverkusen empfing die TSG Hoffenheim. Ein Match, welches bereits im Vorfeld für Aufsehen sorgte. Mit Demirbay und Amiri verpflichtete der Werksclub vor der Saison zwei Mittelfeldmotoren aus Hoffenheim. Auch Leverkusen hätte einen perfekten Saisonstart gehabt, wenn die Chancen besser genutzt werden und man einen Treffer aus den zahlreichen Chancen reinmacht.

Nicht vergessen darf man den FC Freiburg, der nach zwei Siegen ebenfalls über 6 Punkte verfügt. Zur ersten Halbzeit konnte das Team von Streich in Führung gehen und so der Favoritenrolle gerecht werden. Eine wilde zweite Halbzeit brachte in der 92. Minute sogar noch die Niederlage ein. Dadurch konnte der FC aus Köln die ersten Punkte sammeln und Freiburg somit den perfekten Saisonstart vermiesen.


Für die größte Überraschung des Spieltages sorgte ganz klar Union Berlin! Kaum jemand hatte den Aufsteiger vor dem Match auf dem Zettel. Dies liegt daran, dass der Gegner Borussia Dortmund hieß. Nach zwei Siegen über Augsburg und Köln konnte der BVB einen perfekten Saisonstart feiern. In jedem seiner Matches ging die Borussia jedoch erst einmal in Rückstand, sodass man sich nach dem Berliner 1-0 keinerlei Sorgen machte. In der Tat konnte Alcacer schnell den Ausgleich erzielen. Doch auch nach der Pause machten die Berliner weiterhin Druck und lauerten auf Konter. Sowohl das 2-1 als auch der Siegtreffer zum 3-1 waren herausgespielte Angriffe, die man sicherlich genau einstudiert hatte. Mit den ersten drei Punkten für Berlin müssen sich die Dortmunder damit auseinandersetzen, dass die Presse von mangelndem Respekt, gegenüber der kleinen Teams berichtet.

Bayern lässt die Muskeln spielen

Auch in der Partie Mainz – Bayern München gab es zuerst eine kleine Überraschung. Vor heimischem Publikum schaffte es die Elf aus Mainz in Führung zu gehen. Doch die Qualität, über welche Lewandowski bereits vor dem Spiel ausführlich sprach, schlug zurück und verwandelte den Rückstand in einen 1-6 Sieg. Dabei trafen gleich sechs unterschiedliche Spieler, welches die Qualität des Starensemble mal wieder unter Beweis stellt. Auch der neue Ivan Perisic konnte ein Tor erzielen und feierte so einen Einstand beim Rekordmeister.


Nach dem torreichsten Spiel kommen wir zu der vielleicht seltsamsten Partie des Wochenendes. Auf Schalke musste sich Berlin am Ende des Tages mit 3-0 geschlagen geben. Ein Grund für die deutliche Pleite waren dabei die eigenen Spieler. Sowohl Niklas Stark, als auch Karim Rekik beförderten den Ball in das eigene Tor und erzielten somit die zwischenzeitliche 2-0 Führung für den Ruhrpott-Club. Den Deckel machte Jonjoe Kenny in der 85. Minute drauf und lässt die Hertha somit mit nur einem Punkt aus drei Partien auf den 17. Platz fallen.

Knappe Sonntagsspiele machen Lust auf Mehr!

Der Sonntag begann mit Werder Bremen gegen den FC Augsburg. Nachdem Osako die Bremer in der 6. Minute in Führung bringen konnte, glich Vargas zum ersten Mal aus. Im Anschluss war es Sargent, der den Ball perfekt mitnahm, über den Torhüter lupfte und im Anschluss nur noch einschieben musste – ein echtes Traumtor! Danach wurde es erst einmal Wild und der neue Abwehrspieler Lichtsteiner musste bereits in der 34. Spielminute den Platz mit Gelb-Rot verlassen. Doch auch in Unterzahl gaben die Männer aus Augsburg nicht auf. Wieder war es Vargas, der den Ausgleich wenige Sekunden nach der Halbzeit erzielen konnte. Aber auch Bremen hat einen Doppeltorschützen. Osako zimmerte den Ball aus kurzer Distanz volley über die Linie und sorgte so für den ersten Bremer Sieg in dieser Saison.


In der zweiten Partie konnte sich Frankfurt gegen Düsseldorf durchsetzen. Während Düsseldorf zur Pause noch vorne lag, begann im Anschluss die Show des Neuen. Bas Dost erzielte den Ausgleich, ehe Paciencia in der 86. Minute das entscheidende 2-1 erzielen konnte.

Bayern München ist weiterhin der Titelfavorit

Ein Blick auf www.sportwetten.net zeigt uns zahlreiche Wettanbieter, die einen Tipp auf die Meisterschaft der Saison 2019/20 anbieten. Während sich vor dem dritten Spieltag Teams wie Dortmund und Leverkusen ran kämpfen konnten, steht die Quote derzeit wieder niedrig auf eine Meisterschaft, die wieder einmal im Süden gefeiert werden würde.


Natürlich ist der BVB weiterhin der direkte Verfolger und belegt im Quoten-Ranking den zweiten Platz. Auch RB Leipzig spielt laut den Buchmachern weiterhin im vorderen Feld mit und kann dank der neun Punkte ebenfalls als Meisterfavorit angesehen werden.

In dieser Saison wird es an dem BVB liegen, die Meisterschaft an sich zu reißen. Viele Experten sehen die Borussia nicht weit hinter dem Rekordmeister. Durch die Transfers von Brandt, Hazard und Schulz sind drei Spieler geholt wurden, die in der letzten Saison für Furore sorgten. Während man sich gegen große und namenhafte Teams oftmals nicht schwertut, sorgen die kleineren Teams wie Köln und Union Berlin für Schwierigkeiten beim direkten Verfolger. Oftmals wirkt das Team gehemmt und ohne spielerische Idee.

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