Handball

Entschädigung für die SG

Ruwen Möller
19. Mai 2020, 09:57 Uhr

Die SG bekommt 72.857 Euro von der EHF. Archivfoto

Flensburg. Trotz einer durchwachsenen Gruppenphase in der Champions League (Rang fünf in der Gruppe A), hatte die SG Flensburg-Handewitt das Achtelfinale erreicht. Hier wartete Montpellier aus Frankreich als Gegner. Doch nachdem die Corona-Pandemie auch den Handball in ganz Europa lahm gelegt hatte, wurden die Achtel- und Viertelfinals gestrichen. Vier Teams wurden für das Final4-Turnier Ende des Jahres gesetzt, die SG gehörte nicht dazu.

Jetzt darf sich der Verein immerhin über eine finanzielle Entschädigung freuen. Die beläuft sich auf 72.857 Euro. Neben der SG können sich auch die anderen 13 Clubs, die die K. o. Phase erreicht hatten darüber freuen.
Dies teilte die Europäische Handballföderation, Ausrichter der Champions League, auf ihrer Internetseite mit. 

Das Geld stammt aus einem Solidartopf, in den die Prämien der K.-o.-Runde eingeflossen sind. Enthalten sind 12 x 30.000 Euro Garantiesumme der Achtelfinalisten, 8 x 45.000 Euro Garantiesumme der Viertelfinalisten sowie 250.000 Euro Gewinnprämie des späteren Siegers und 50.000 Euro des späteren Zweiten. Insgesamt sind das 1,02 Millionen Euro, die durch die 14 Clubs im Achtelfinale geteilt werden.


Ruwen Möller