13.09.2018

Flensburg stutzt Eulen die Flügel

Handball

Kaum ein Durchkommen gab es für Eulen Ludwigshafen durch die Deckung der SG Flensburg-Handewitt. Foto: Lars Salomonsen.

Flensburg. Die Handballer der SG Flensburg-Handwitt haben den Eulen aus Ludwigshafen kräftig die Flügel gestutzt. Bereits zur Pause war Drops gelutscht. Die Heimmannschaft hatte sich eine 20:9-Führung herausgeworfen und ließen bis zum 35:22-Sieg auch nichts mehr anbrennen.

Von den knapp gestalteten Begegnungen aus dem vergangenen Jahr war von Beginn nicht viel zu sehen.  SG-Trainer Maik Machulla hatte zwar mit Johannes Golla und Magnus Jøndal die erste Sieben auf zwei Positionen geändert, setzte aber sonst auf das zuletzt bevorzugte Personal - und die lieferten ab.
Die Gastgeber bestimmten vom Anpfiff an weg sowohl das Tempo, wie auch auch insgesamt das Spielgeschehen. Eine aktive und bewegliche Abwehr machte den erstaunlich harm- und zahnlosen Gästen das Leben schwer. In der Offensive gefällig und nach belieben Möglichkeiten findend und nutzend wurden die Eulen Ludwigshafen teilweise zu Statisten verurteilt. Nach zehn Minuten war die SG Flensburg-Handewitt bereits auf 8:2 enteilt und schaute sich auch nicht mehr um. 
Auch der personelle Wechsel nach rund 20 Minuten veränderte die Kräfteverhältnisse nicht und so konnten Jøndal per Heber und Steinhauser mit einem wunderschönen Dreher für die nötige Unterhaltung der Fans auf den Rängen sorgen. 
Bis zur Pause war der Vorsprung beim 20:9 bereits auf elf Treffer für die Heimmannschaft angewachsen und damit auch, um keinen Treffer zu hoch.
Auch nach dem Seitenwechsel durfte sich ein Großteil der Stammspieler, das Spiel am kommenden Sonntag in der Champions League gegen Nantes im Blick, das Geschehen von der Bank aus anschauen. Der Überlegenheit der Hausherren tat das aber keinen Abbruch, so feierte auch der bisher etwas unglücklich agierende Torhüter Torbjørn Bergerud nach 45 Minuten mit zwei gehaltenen Bällen einen gelungen Einstand in die Partie und wurde dafür mit besonders herzlichem Applaus von den Rängen gefeiert.
Ebenso über einen lauten Sonderapplaus durfte sich Nachwuchsspieler Dani Bajens freuen, der sich gleich mit einem Treffer in Szene setzen konnte.
Bis zum Ende durften sich die Spieler, die bisher mit weniger Einsatzminuten in der laufenden Spielzeit gesegnet waren, austoben und machten ihre Sache gut. 
Am Ende stand ein ungefährdeter 35:22-Sieg für die Hausherren zu Buche, die damit einen gelungenen Auftakt ins Champions-League-Wochenende gefeiert haben.

Statistik

SG Flensburg-Handewitt: Buric, Bergerud - Karlsson, Golla (2), Hald (1), Glandorf (4), Svan (2), Wanne, Jeppsson (7), Jøndal (9/2), Steinhauser (4), Zachariassen, Gottfriedsson (2), Lauge (1), Baijens (1), Rød (2).

Die Eulen Ludwigshafen: Lenz, Hanemann - Stüber (1), Salger (3), Dietrich (1), Hideg (1), Scholz, Haider, Feld (5), Falk (1), Hofmann (5), Durak, Bührer (1/1), Müller (2), Dippe (3), Valiullin.
Schiedsrichter: Thiyagarajah/Thiyagarajah
Zuschauer: 5.391.
Siebenmeter: 3/2(Jøndal scheitert an Lenz):2/1 (Durak scheitert an Buric). Zeitstrafen: 3:5.

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