08.03.2019

Flensburger Fokus

Handball

In der Bundesliga Gegner, in der Nationalmannschaft vereint: Johannes Golla (2 v.l.), Patrik Wiencek (3.v.l.) .Archivfoto: Martin Ziemer

Flensburg. In der Länderspielpause stehen bei den Handballern der SG Flensburg-Handewitt die Arbeit an den Grundlagen an. Immerhin wartet auf den deutschen Meister noch ein happiges Restprogramm im Kampf um die erneute Meisterschaft und einen Platz im Final-Turnier der Champions League. Bevor allerdings vom Erfolg in der Königsklasse geträumt werden darf, steht zunächst das Achtelfinale gegen Meshkov Brest aus Weißrussland auf dem Programm. Die erste Partie findet dabei in Brest am 23. März ab 17.30 Uhr statt. Das Rückspiel in Flensburg wurde dabei auf Sonntag, den 31. März ab 19 Uhr terminiert. Dann wieder mit dabei sein wird auch Johannes Golla. 

Das Kraftpaket am Flensburger Kreis darf derzeit erstmals bei Nationaltrainer Christian Prokop vorspielen. Der 21-Jährige gehörte bei der abgelaufenen Weltmeisterschaft überraschend zum 28er Aufgebot von Prokop, hatte aber wenig Aussichten auf einen Einsatz. Umso glücklicher ist der Kreisläufer, sich nun präsentieren zu können. 

»Die Einladung kam für mich schon überraschend. Ich freue mich total, dass ich diese Spieler, die ich sonst aus der Bundesliga nur als Gegner sehe, auch mal ganz anders, im Umfeld der Nationalmannschaft, kennenlernen darf. Es ist ein tolles Zeichen für uns Jüngere, dass wir nach einer so tollen WM reinschnuppern dürfen. Das ist jetzt unsere Chance, dass wir als junge Spieler dabei sein dürfen«, so Golla begeistert gegenüber dhb.de. 
Die Konkurrenz am Kreis in der Nationalmannschaft ist dem 21-Jährigen aber sehr bewusst. Dort stehen mit Jannik Kohlbacher, Patrick Wiencek und Hendrik Pekeler drei absolute Spitzenleute vor ihm.
 »Ich freue mich total, auch von diesen Jungs etwas zu lernen, mit ihnen zu trainieren und zu spielen. Das ist für mich Ansporn, denn ich kann so nur besser werden«, so Golla, der am Sonnabend gegen die Schweiz (ab 14 Uhr live bei sport1) vor seinem Nationalmannschaftsdebüt steht. 
Freiraum zum durchpusten und an den Grundlagen zu arbeiten haben in dieser Woche auch die SG-Spielmacher Rasmus Lauge und Jim Gottfridsson gehabt. Dennoch könnten auf beide noch große Ehren warten. 
Die Nationalspieler sind vom Internationalen Handballverband (IHF) zur Wahl für den Spieler des Jahres nominiert worden. Bei der noch bis zum 15. März laufenden Abstimmung duellieren sich die Flensburger mit hochkarätiger Konkurrenz. So stehen außerdem Sander Sagoesen (Norwegen/PSG Handball), Mikkel Hansen (Dänemark/PSG Handball) und Vincent Gerard (Frankreich/Montpellier HB) zur Wahl. 

Timo Fleth

Resume

Tid til det grundlæggende fysiske arbejde er der sjældent for et Bundesligahold i løbet af sæsonen, men landsholdspausen bliver brugt flittigt i Flensborg. Store opgaver i sæsonens slutspurt venter på SG, som i første omgang har fået fastlagt tidspunkterne på ottendedelsfinalerne mod Meshkov Brest.

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