08.07.2019

Gunnar Asmussen bändigte die ruppige See

Windsurfen

Der Flensburger Windsurfer Gunnar Asmussen hatte es mit harten Bedingungen zu tun. Foto: Choppy Water

St. Peter-Ording. Der Flensburger Gunnar Asmussen triumphierte am vergangenen Wochenende beim »Multivan Windsurf Cup« in Sankt Peter-Ording nach fünf Slalomeliminationen und einem Waveriding. Platz zwei belegte der Noderneyer Dennis Müller. Der Schönberger Nico Prien wurde Dritter. Insgesamt war die Rückkehr des Windsurf Cups nach Sankt Peter-Ording ein großer Erfolg. Sportlich konnte das Maximalprogramm absolviert werden. An allen Tagen gab es Windsurf-Action satt. 

Am finalen Wettkampftag, Sonntag, wurden noch einmal zwei Slalomserien ausgetragen. Mit zwei Laufsiegen konnte sich Prien an die Spitze der Wertung in dieser Disziplin katapultieren. Er verdrängte damit den amtierenden Europa- und deutschen Meister Vincent Langer von der Spitze auf Platz zwei. Den dritten Platz im Slalom verteidigte der Gesamtsieger des Windsurf Cups Sankt Peter-Ording Gunnar Asmussen. Bereits am Sonnabend hatte Asmussen mit einem zweiten Platz in der Disziplin Wave die Grundlage für seinen Erfolg gelegt. Mit einem dritten Platz in der Disziplin Slalom sicherte der Flensburger sich den Sieg in der Overallwertung der Veranstaltung. 

»Der Multivan Windsurf Cup Sankt Peter-Ording war eine herausfordernde Veranstaltung. Die ruppigen Bedingungen haben alle Fahrer extrem gefordert. Die Location ist einmalig und die Organisation war toll. Ich hoffe, dass wir im nächsten Jahr wieder hier sein werden«, sagt der Sieger Asmussen. Auch für den zweitplatzierten Müller war das gute Wave-Ergebnis der Schlüssel zum Erfolg. Der Norderneyer konnte in dieser Disziplin einen sehr guten fünften Platz einfahren. Zusammen mit dem vierten Platz im Slalom reichte das für Platz zwei in der Overallwertung. Der drittplatzierte Prien punktete vor allem mit seinem Sieg im Slalom. Da reichte es ihm den neunten Platz in der Disziplin Wave und den dritten Platz Overall zu erobern und Vincent Langer vom Podium zu verdrängen. Einen sehr guten Eindruck hinterließ auch die beste Dame Lena Erdil in dem 58 Teilnehmer starken Feld. Ein 14ter Platz im Slalom ist ein herausragendes Ergebnis und bereitete einer ganzen Reihe Männer Kopfzerbrechen. In der Youth-U20-Wertung konnten sich drei Kieler an die Spitze setzen: Kai Paustian machte sich zu seinem Geburtstag mit einem ersten Platz das schönste Geschenk. Justus Schott konnte trotz eines Verletzungsausfalls in den letzten beiden Wettfahrten noch Platz zwei verteidigen. Lars Paustian sicherte sich Platz drei. Bei den Junioren U17 siegte Mats von Holten vor Leo Richter und Nik Spangenberg. Bester Grandmaster wurde Bernd Timme. Für die Windsurf-Elite geht es jetzt direkt weiter an die Ostsee. Am kommenden Wochenende gastiert der Multivan Windsurf Cup im Ostseebad Zinnowitz auf Usedom. 


rm

Ergebnisse Windsurf Cup Sankt Peter-Ording 2019

Slalom: 

1. Nico Prien (Schönberg) 
2. Vincent Langer (Kiel) 
3. Gunnar Asmussen (Flensburg) 

Wave: 
1. Leon Jamaer (Kiel) 
2. Gunnar Asmussen (Flensburg) 
3. Holger Beer (Flensburg) 

Gesamtwertung: 
1. Gunnar Asmussen (Flensburg) 
2. Dennis Müller (Norderney) 
3. Nico Prien (Schönberg) 

Beste Dame: 
Lena Erdil (Hamburg) 

Youth-U20: 
1. Kai Paustian (Kiel) 
2. Justus Schott (Kiel) 
3. Lars Paustian (Kiel) 

Junior-U17: 
1. Mats von Holten (Reinbek) 
2. Leo Richter (Kiel) 
3. Nick Spangenberg (Staufenberg) 

Bester Grandmaster: 
Bernd Timme (Bosau)

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