HSG und HG OKT im Derby - Nord gegen Stade

3. Liga, Frauen

Marc Reese
24. November 2017, 09:18 Uhr

Kristin Machau trifft mit der HSG Jörl-DE Viöl am Freitagabend auf ihren Ex-Verein HG OKT. (Foto: Martin Ziemer)

Flensburg. Bereits am Freitagabend steht die erste Partie des 10. Spieltages der 3. Handball-Liga der Frauen auf dem Programm. Die HSG Jörl-Doppeleiche Viöl, wie auch die eine Hälfte aller Teams mit einem Spiel weniger belastet, empfängt dabei um 20 Uhr in der Erich-Wobser-Halle in Viöl die HG OKT (Owschlag/Kropp-Tetenhusen) zu einem weiteren Landesderby.

Das Team von Trainer Thomas Blasczyk war dabei weder in den Landesderbys noch in den Heimspielen sehr erfolgreich. Die Jörlerinnen verloren in eigener Halle sowohl gegen den TSV Nord-Harrislee als auch gegen den TSV Wattenbek und trennten sich vom TV Oyten mit einem Remis.
Allerdings wurden alle fünf Auswärtsspiele, darunter auch das Landesderby in Henstedt-Ulzburg gewonnen. So sind es fünf Minuspunkte. Doch damit ist noch nichts verloren. Die HSG Jörl-DE Viöl gehört damit weiter zur Spitzengruppe, die fünf Mannschaften umfasst. 

TSV Nord klarer Favorit gegen Schlusslicht

Angefangen von Spitzenreiter TSV Nord Harrislee und Buxtehude II auf Rang zwei (beide 14:4 Punkte) vor dem Frankfurter HC (13:3), der letzte Woche das Spitzenspiel in Buxtehude 24:30 verlor und Henstedt-Ulzburg (12:4) sowie Jörl auf Rang fünf (11:5 Zähler). Will die Jörl-Viöler Kombination aber weiter dazu gehören, sollte endlich der erste Heimsieg gelingen. Durch die Niederlage des FHC in Buxtehude konnte der TSV Nord Harrislee die Spitzenposition übernehmen.
An diesem Wochenende sollte es den Nord-Frauen keine Probleme machen, die Tabellenführung zu verteidigen, denn im Heimspiel gegen den VfL Stade (Sonnabend 17 Uhr, Holmberghalle) wäre alles andere als ein deutlicher Sieg eine Überraschung. Aufsteiger Stade ist das Schlusslicht der 3. Liga und konnte bisher noch nicht einen einzigen Punkt ergattern. Dennoch gebührt auch diesem Gegner der nötige Respekt und sollten die Harrisleerinnen von der ersten Minute an konzentriert zu Werke gehen.
Harald Jacobsen