17.09.2018

Linde: »Die Luft ist dünner«

Handball 2. Bundesliga Damen

TSV Nord Harrislee. Foto: Lars Salomonsen

Harrislee. 23 Tore in 50 Minuten sind für einen Aufsteiger in der 2. Bundesliga kein schlechter Wert. Doch ein Handballspiel dauert eben 60 Minuten. 


Nach dem 23:29 gegen Waiblingen blieb für 350 Fans in der Holmberghalle und die Mannschaft des TSV Nord Harrislee daher eine Frage: Was war los in Halbzeit eins? Über zehn Minuten gelang den Nordfrauen bei der Heimpremiere kein eigener Treffer. »Da standen wir völlig neben uns«, resümiert Trainer Herluf Linde. »Wir haben nicht an uns geglaubt, von Beginn an kein Selbstbewusstsein gezeigt.« So zeigte die Anzeigetafel in der Halbzeit den Stand von 9:17 an, »da war das Spiel im Grunde entschieden.« 

Doch die Pausenansprache von Linde schien gefruchtet zu haben: Innerhalb von fünf Minuten verkürzte Harrislee auf 14:17, die Aufholjagd schien möglich. Waiblingen wurde zur Auszeit gezwungen. »Da haben wir als Mannschaft gekämpft«, so Linde. Schließlich ging der zweite Durchgang mit 14:12 an sein Team, auch wenn das in der Endabrechnung nicht mehr reichten. »Wir haben die zweiten dreißig Minuten gewonnen, doch wir müssen eines klar erkennen: in der zweiten Liga ist die Luft dünner, hier werden Fehler gnadenlos bestraft.« So gilt es nun, daran zu arbeiten, in Zukunft weniger Fehler und mehr Leistung zu produzieren. Am Sonnabend geht es zum SV Werder Bremen, wo mit Marie Andresen eine alte Bekannte im Tor steht. 


Finn-Ole Martins

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