»Mit einem Dreier hätten wir schöne Weihnachten«

HSV/Fußball-Bundesliga

Marc Reese
12. Dezember 2017, 08:10 Uhr

HSV-Sportchef Jens Todt. (Archivfoto: Daniel Reinhardt, dpa)

Hamburg. Der Hamburger SV steht im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga als Verlierer des Wochenendes da. Zwar erkämpften die Hanseaten selbst im heimischen Volksparkstadion ein 0:0 gegen den VfL Wolfsburg, doch die Konkurrenten machten erheblich an Boden gut. Die unerwarteten Auswärts-Dreier von Werder Bremen (2:1 in Dortmund) und des SC Freiburg (4:3 nach 0:3 in Köln) haben dafür gesorgt, dass der HSV als Tabellen-15. jetzt nur noch einen Punkt Vorsprung vor einem direkten Abstiegsplatz hat. 

»Diese Ergebnisse sind bitter für uns«, räumte Abwehrspieler Dennis Diekmeier freimütig ein.
Trainer Markus Gisdol betonte nach der Nullnummer gegen Wolfsburg, dass ihn die Ergebnisse der Konkurrenz nicht interessieren würden. Doch angesichts der zunehmenden Enge im Tabellenkeller ist klar, dass im zweiten HSV-Heimspiel nacheinander am Dienstag (20.30 Uhr) gegen Eintracht Frankfurt ein Sieg her muss. »Mit einem Dreier hätten wir schöne Weihnachten«, meinte HSV-Sportchef Jens Todt hoffnungsfroh. 

Eintracht sehr auswärtsstark

Ausgerechnet die Hessen stellen jedoch mit bereits 15 in der Fremde gewonnenen Zählern hinter Herbstmeister Bayern München (16) die zweitbeste Auswärtsmannschaft der Liga. »Frankfurt ist ein dicker Brocken und auswärts unheimlich stabil«, betonte Gisdol, dem vom Stamm immerhin nur Nicolai Müller (Kreuzbandriss) fehlt. Da am Freitag (20.30 Uhr) bei Borussia Mönchengladbach das nächste und zugleich letzte Spiel vor der Winterpause ansteht, könnte Gisdol Umbesetzungen vornehmen.

Thomas Prüfer, dpa

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