09.02.2019

Nordfrauen fordern »attraktiven Gegner«

Handball

Nordfrauen-Trainer Herluf Linde (stehend) hofft auf einen erneuten Erfolg in der Wikinghalle. Archivfoto: Tim Riediger

 Harrislee. Wenn Werder Bremen zu Gast ist, kommt ein klangvoller Name vorbei. Im Fußball sowieso - und im Handball auch. »Das ist ein attraktiver Gegner, nicht nur vom Namen«, sagt Herluf Linde. Der Trainer des TSV Nord Harrislee freut sich auf das Spiel am Sonnabend gegen Werder. »Eine routinierte Mannschaft kommt auf uns zu«, erklärt er, die im Kampf um den Klassenerhalt ebenso die Punkte braucht wie die Nordfrauen. Beginn ist am Sonnabend um 18 Uhr in der Wikinghalle. 

»Wenn ich an das Hinspiel zurückdenke, denke ich natürlich zuerst an unsere zwei Punkte«, sagt Linde. Im September gelang in Bremen der erste Sieg des TSV in der zweiten Bundesliga. »Das wurmt Werder bis heute«, glaubt er. »Es heißt Kämpfen bis zum Ende«, warnt Werder-Trainer Dominic Buttig entsprechend auf der vereinseigenen Homepage. 


»Nach anstrengenden Wochen haben wir unsere Akkus wieder aufgeladen«, erklärt Linde mit Blick auf viele angeschlagene Spielerinnen zuletzt. »Jetzt wollen wir vor einer vollen Halle wieder punkten. Das war im ersten Heimspiel des Jahres in der Wikinghalle schon toll - nun wollen wir weiter nachlegen.« 

»Der Funke vom Publikum soll überspringen«, hofft Linde. »Die Phase überstehen wir alle gemeinsam, Mannschaft und Fans.«

 Die Fans können sich dabei auf ein bekanntes Gesicht freuen. Werder-Torhüterin Marie Andresen, bis 2017 in Harrislee, kehrt zu ihrer alten Wirkungsstätte zurück. »Doch insgesamt stellt Bremen eine tolle Abwehr. Die müssen wir knacken«, gibt Linde die Richtung vor.

Finn-Ole Martins

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