11.02.2019

Perfekter Fußball-Rasen – eine ganz spezielle Aufgabe

Eigentlich ist beim Fußball alles wichtig – die Spieler, der Trainer und sein Outfit, der Ball, die Schuhe. Nur über den Rasen wird selten gesprochen – obwohl darauf die Spiele stattfinden und ein schlecht gepflegter Rasen auch schon mal über einen Spielausgang entscheiden kann. 

Der Greenkeeper (Platzwart) ist das wichtigste Bindeglied zum idealen Fußballrasen. Und wo früher das Wässern und einfache Rasenmähen noch ausreichte, sind es heute neben speziellen Rasenmäh-Techniken und eigens entwickelte Hightech-Untergründe, auf denen die Kicker spielen. Ob ein Team siegt, verliert oder unentschieden spielt, ist für die Wettfreunde von Wichtigkeit, wenn sie einen Wettschein abgegeben haben. Wie das funktioniert und wie man einen Anbieter findet, lässt sich auf betrug.org nachlesen: 

• Jedes Jahr wird der beste Rasen mit dem „Pitch oft he Year“ ausgezeichnet. Für die hervorragende Qualität ihrer Stadionrasen in der Kategorie 1. Bundesliga wurde für die Saison 2017/18 04 Leverkusen (BayArena) ausgezeichnet und in der 2. Bundesliga erhielt der 1. FC Heidenheim 1846 den Award. Die Allianz Arena (FC Bayern München) kam auf Platz 2 in der Kategorie Bundesliga, gefolgt von Borussia Dortmund (Vorjahressieger) mit dem Signal Iduna Park.

Fußballrasen ist anspruchsvoll. Für die Erhaltung, Regeneration und vor allem für seine Entwicklung spielt neben Luft, Wasser und Dünger vor allem das UV-Licht eine besondere Rolle. Der Rasen ist das Allerheiligste in einem Stadion und seine Pflege sehr aufwendig. Der ideale Fußballrasen soll saftig grün und nicht höher als 25 Millimeter sein. Außerdem soll er scherfest sein und im Zweikampf zwar Halt bieten, er soll aber auch im richtigen Moment nachgeben, um Verletzungen verhindern. Da das Grün in den großen Stadien teilweise quasi ohne Sonnenlicht auskommen muss, werden in fast allen Stadien Maschinen mit künstlicher Beleuchtung eingesetzt.

Nachhilfe für den Rasen

Im Dortmunder Signal Iduna Park beispielsweise läuft das Rasen-Solarium (Wachstumslichtanlage) in der dunklen Winterzeit fast rund um die Uhr. Das ist deshalb notwendig, weil das goldgelbe Licht fotosynthetisch eine aktive Strahlung erzeugt, die das Wachstum des Rasens fördert. Auf Schalke in der Veltins-Arena wird hierfür sogar das ganze Fußballfeld mit Hilfe von Schienen aus dem Stadion geschoben. Denn so liegt der Rasen immer an der Luft und die Sonnenstrahlen werden nicht vom Stadion abgefangen. In der BayArena der Leverkusener filtert die Dachkonstruktion die UV-Strahlen, sodass der Rasen ausreichend Licht zum Wachstum erhält.


In Hamburg sorgten noch Ventilatoren im Volksparkstadion für den nötigen Wind, damit der Rasen trocknete und vor Schimmel geschützt blieb. Mittlerweile wurde der anfällige Naturrasen gegen Hybridrasen ausgetauscht, der neben Natur- auch Kunstrasenfasern beinhaltet. Der VfL Wolfsburg installierte bereits 2011 ein hybrides Rasensystem. 

Zukunft Hybridrasen

Weltweit wird schon seit Jahren das Hybrid-Rasensystem als hochwertiger Naturrasen eingesetzt, der von allen großen Verbänden und Ligen für den Spielbetrieb zugelassen ist. Schon in Südafrika zur WM 2010 spielten Messie & Co auf dem modernen Hochleistungsrasen. Besondere Merkmale sind einerseits die Ebenerdigkeit, die technisch anspruchsvollen Spielen entgegenkommt und andererseits die Eigenschaft, dass Bälle exakter in ihrer Bahn gehalten werden können.

können. Die Streifen im Rasen

Möglich ist immer alles und theoretisch könnte man in einem Fußballrasen alle möglichen Muster verewigen. Aber erlaubt sind laut Regularien der DFL (Deutsche Fußball Liga) allerdings nur Streifen, die parallel zu den Torlinien sein müssen. Außerdem müssen die Musterlinien zwischen den dunklen und den hellen Streifen an den Grenzen der Mittel- und Fünfmeter-Linie sowie dem Strafraum liegen.


Geometrisch edle Streifen auf dem Stadionrasen sind mittlerweile schon charakteristisch. Für die gute Qualität und die Entstehung der Streifen muss sich der zuständige Platzwart eines Tricks bedienen.

• Die Streifen im Rasen dienen nicht nur der Optik für die Zuschauer, sondern auch den Linienrichtern. Denn anhand der Streifen können sie leichter ein Abseits erkennen.

Eigentlich sind die Streifen im Rasen eine optische Täuschung, Sie entsteht durch eine spezielle Rasenmäher-Technik. Der Rasen wird nämlich zwar in Bahnen gemäht, aber einige Grashalme werden in die eine Richtung gebogen und die anderen neigen sich dann in die Gegenrichtung. Aber niemand kann es zuhause im Garten nachmachen, denn nur das Mähen in unterschiedliche Richtungen macht den Streifen-Effekt nicht aus. Denn der klassische Rasenmäher kann die Grashalme nicht „legen“, sondern lediglich nur kürzen. In Fußballstadien werden aber ganz spezielle Rasenmäher genutzt. Es sind sogenannte Spindelmäher, die mit einer horizontalen Achse und einer Walze ausgestattet sind. Diese Spezial-Mäher glätten und biegen die Grashalme. Keine leichte Arbeit und der Platzwart oder der Greenkeeper spannt sich zusätzlich ein Seil, an dem er sich orientieren kann.  

Vermarktung: