26.04.2018

SG festigt Platz zwei mit Sieg in Stuttgart

Handball-Bundesliga

Seine Tore waren ganz wichtig für den Sieg am Donnerstagabend: SG-Linksaußen Hampus Wanne. (Archivfoto: Tim Riediger)

Stuttgart. Der nächste wichtige Schritt im Kampf um die Vizemeisterschaft ist getan. Mit einem 35:28 (16:13)-Auswärtserfolg am Donnerstagabend beim TVB 1898 Stuttgart schraubte der Handball-Bundesligist SG Flensburg-Handewitt sein Punktekonto auf 48:12 Zähler und verbesserte sein Polster auf die Verfolger SC Magdeburg (44:14) und Füchse Berlin (43:13). Die Meister-Löwen aus Mannheim (48:8) sind ganz oben auf Titelkurs.

Flensburg reist somit unbeschadet über München und Marseille weiter nach Montpellier (Frankreich), wo am Sonntagabend um 19 Uhr das Viertelfinal-Rückspiel der Champions League bei Montpellier HB (Hinspiel 28:28) angepfiffen wird.
Die Mannschaft von SG-Cheftrainer Maik Machulla tat sich in Stuttgart allerdings lange Zeit schwer.

Hausherren wehren sich

Es dauerte bis zur 7. Minute, ehe der dänische National-Rechtsaußen Lasse Svan in der 7. Minute die erste SG-Führung erzielen konnte (5:4). Die Hausherren, die sich in den letzten Wochen nach einem Trainerwechsel stark präsentierten, zeigten, warum es auch Topmannschaften mitunter schwer gegen sie haben. Immer wieder fanden sie Mittel und Wege, um die SG-Abwehr zu knacken, blieben bis zum 11:12 dran. Gegen Ende der ersten Halbzeit setzten sich die Flensburger, die im Laufe der ersten Halbzeit munter durchwechselten, auf 15:11 ab und verschafften sich ein wichtiges Polster zur Pause (16:13).

Nach dem Seitenwechsel behielt die SG, bei der sich Torwart Kevin Møller oder auch Kreisläufer Jacob Heinl über reichlich Einsatzzeit freuen konnten, zwar die Kontrolle. Beruhigend absetzen, um Leistungsträger vor dem schwierigen Champions League-Kracher in Frankreich zu schonen, tat sie sich aber nicht. Beim 20:22 (42.) war Stuttgart ernsthaft dran. Svan vergab bei 24:21 per Tempogegenstoß die Vorentscheidung.
Die besorgte kurz darauf Routinier Holger Glandorf mit seinem Doppelschlag (26:22, 27:22), woraufhin die SG Flensburg-Handewitt - bei der nun auch Magnus Rød (rechter Rückraum) und Marius Steinhauser (Rechtsaußen mitwirkten, einen schlussendlich ungefährdeten Sieg einfuhr. Flensburgs Däne Thomas Mogensen war mit sieben Treffern bester Werfer des Spiels.

Das Restprogramm der SG

Vier Spiele bleiben der SG in der Liga noch, um diesen zweiten Platz, der auch in der nächsten Saison zur Champions League-Teilnahme berechtigt, zu verteidigen. 

Das Restprogramm:
10. Mai: THW Kiel - SG Flensburg-Handewitt
20. Mai: SG Flensburg-Handewitt - GWD Minden
24. Mai: TuS N-Lübbecke - SG Flensburg-Handewitt
3. Juni: SG Flensburg-Handewitt - FA Göppingen

Marc Reese
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