Stiere bei den Hörnern gepackt

Handball, 3. Liga Männer

Marc Reese
09. April 2017, 21:10 Uhr

Morten Dibbert (am Ball) erzielte zwei Tore beim Heimsieg gegen den SV Mecklenburg-Schwerin. (Fotos: Tim Riediger)

Handewitt. Das Junior-Team der SG Flensburg-Handedwitt behielt in der 3. Handball-Liga der Männer mit drei Toren in Folge in der Schlussphase die Nerven und setzte sich dann auch verdient mit 27:24 (15:10) gegen die »Mecklenburger Stiere« aus Schwerin durch. 

SG-Trainer Till Wiechers holte dabei während der gesamten 60 Minuten in Ballbesitz seinen Keeper Thore Jöhnk aus dem »Kasten« und spielte mit einem zusätzlichen Angreifer. Bei insgesamt nur zwei Gegentreffern bei leerem Tor bei mehr als 50 Angriffen der »Stiere« muss diese taktische Maßnahme als voller Erfolg gewertet werden. Ein weiterer Schachzug: zwischenzeitlich agierte Wiechers nicht nur mit zwei, sondern sogar mit drei Kreisläufern. 

Fünf-Tore-Führung zur Pause

Nach ausgeglichenen 20 Minuten zog die SG auf 14:9 davon. Nach der Pausenführung (15:10) leistete sich das Junior-Team aber eine schwächere Phase, ließ vor allem im Abschluss die nötige Konzentration vermissen. Die Folge war der 19:19-Ausgleich. Der Gleichstand hielt bis 24:24, wobei die Gäste aber nie in Führung gehen konnten, und im Schlussspurt holte sich das Junior-Team mit drei Toren in Folge den 27:24-Sieg. 

»Bis auf zehn Minuten in Hälfte zwei war ich sehr zufrieden«, sagte FleHa-Trainer Till Wiechers.

Spielfilm:2:1, 5:3, 65, 8:8, 14:9, 15:10,—, 17:11, 18:14, 19:19, 21:21, 24:24, 27:274);
SG Flensburg-Handewitt II:Jöhnck, Lübker - Kohnagel 4, Steidtmann 4, Krüger 5/3, Dibbert 2, Simons 1, Runow 2, Hennig 4/1, Asmussen 1, Rohwer, Mumm 4;
Siebenmeter FleHa:6/4 (Krüger trifft drei Mal, Hennig einmal, beide verwerfen je einmal) 
Strafzeiten Fle-Ha:4: (Steidtmann, Krüger, Dibbert und Rohwer)
Harald Jacobsen