15.04.2019

Turbulenter Punktgewinn

Fußball

Der TSB Flensburg sicherte sich ein verdientes 2:2 in einem intensiven Spiel. Arkivfoto

Flensburg. Hoch her ging es in der Oberliga-Partie zwischen dem TSB Flensburg und dem gastgebendem SV Todesfelde. Nach heißen 90 Minuten mit vier Toren aus dem Innenraum, verwiesenen Trainern und drei roten Karten, trennten sich beide Mannschaften leistungsgerecht mit 2:2. TSB-Trainer Jan Hellström hatte für die turbulenten Minuten auf dem Feld auch einen Akteur ausgemacht.

»Der junge Schiedsrichter hat einige unglückliche Entscheidungen getroffen und nach der roten Karte gegen unseren Torhüter Andre Hagge ist ihm das Spiel dann endgültig entglitten. Dennoch können wir, unter diesen Voraussetzungen mit der Leistung und dem Punkt sehr zufrieden sein. Das hat gezeigt welch tolle Mannschaft wir sind«, so Hellström.

Von Beginn an rappelte es in der Partie zwischen dem Tabellendritten aus Flensburg und dem Tabellenvierten aus Todesfelde. Nach drei Minuten fiel bereits der erste Treffer. Der TSB verlor nach einem eigenen Einwurf den Ball und fing sich durch den daraus entstehenden Konter das 0:1 durch Yannick Günther Chaumont. »Wir haben uns aber nur kurz geschüttelt und dann weitergemacht. Der Lohn folgte prompt«, so der TSB-Trainer, der ansehnlich und gefährlich vorgetragene Konter seiner Mannschaft sehen durfte. Eine davon konnte Mats Moeller (10.) zum verdienten Ausgleich nutzen. Doch der Ausgleich hatte nur kurz bestand. Todesfeldes Emanuel-Fernando Bento(14.) erzielte die erneute Führung der Gastgeber. Bis zur Pause verflachte das Spiel zusehends. Ein Umstand, der in der TSB-Kabine für Unzufriedenheit sorgte.

»Wir waren nicht zufrieden mit uns. Die vielen verlorenen Zweikämpfe haben uns geärgert und wir wollten das besser machen. In der zweiten Halbzeit waren wir dann spielbestimmend«, so Hellström.

Zunächst stellte sich der Gast aber selbst ein Bein und musste nach der roten Karte von Torhüter Andre Hagge (70.) »Die kann man geben«, so Hellström, in Unterzahl das Spiel fortsetzen. Das schien aber nochmal extra Kräfte beim TSB freizusetzen. In einer immer hitziger werden Partie gelang zunächst dem eingewechselten Timo Carstensen (84.) mit einem sehenswerten Lupfer der verdiente 2:2-Ausgleich ehe sich in der Schlussphase nochmal die Ereignisse überschlugen. TSB-Trainer Hellström wurde auf die Tribüne geschickt und sowohl TSBs Mats Moeller, als auch Todesfeldes Morten Liebert mussten nach einer vehementen Rudelbildung vorzeitig zum Duschen. Am Ende blieb es aber beim verdienten Punkt für die Gäste.

»Jetzt gehen wir mit breiter Brust in die Partie gegen den VfB Lübeck II und werden auch die Sperren durch unseren großen und ausgeglichenen Kader sicher verkraften können«, so Jan Hellström optimistisch.

Timo Fleth

SV Todesfelde:Oeser - Koth (74. Kukanda), Beyer, Schultz, Sirmais (66. Krause), Liebert, Stehnck, Jaacks, Bento, Petzold, Chaumont (84. Reimers).
TSB Flensburg:Hagge - Thomsen, Holtze, Lass, Sohrweide, Hill, Ingwersen, Fakhoury (71. Müller), Nissen (46. Vosgerau), Moeller, Puttins (46. Carstensen).
Schiedsrichter:Bela Bendowski.

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