Wieder kein Heimerfolg für Jörl - die HG OKT siegte auswärts

Handball 3. Liga Frauen

19. November 2017, 17:50 Uhr

Kim Merle Köster (r.) traf sieben Mal für die HSG Jörl. (Foto: Martin Ziemer)

Viöl. Es scheint wie verhext, die Handballerinnen der HSG Jörl-Doppeleiche Viöl können in der heimischen Erich-Wobser-Halle nicht mehr gewinnen. Aber immerhin blieb beim 31:31-Remis gegen den letztjährigen Meister TV Oyten für das HSG-Team von Trainer Thomas Blasczyk, der beruflich verhindert war und von Co-Trainerin Johanna Martensen vertreten wurde, ein Pünktchen in Viöl. 


Überraschend schwer tat sich die HG OKT (TSV Owschlag/HSG Kropp-Tetenhusen) beim Schlusslicht VfL Stade. Am Ende setzte sich das Team von Trainer Sebastian Schräbler aber mit 24:19 durch. 
»Als Rebecca Voigt 20 Sekunden vor Schluss bei 31:30 für uns einen Wurf aus dem Rückraum parierte, war ich schon innerlich auf jubeln über den ersten Heimsieg eingestellt, doch gelangte der abgewehrte Ball in den Händen von Oyten«, so Martensen, der sich am Ende doch damit abfinden musste, dass es ein Remis wurde. Dafür, dass es auch im dritten Anlauf nichts mit einem doppelten Punktgewinn in eigener Halle wurde, gibt es mehrere Gründe. Erstens hatte Oyten auf der Towartposition in diesem Spiel ein Plus. 

Während die Jörlerinnen Frauke Paulsen, Linda Kühl und Rebecca Voigt nur wenige Bälle zu fassen bekamen, kauften TV-Keeperinnen Kea Drews und Romina Kohler den HSG-Schützen vor allem auch Linksaußen Sabrina Maier mehrfach den Schneid ab. Zweitens agierte die HSG-Abwehr häufig zu zaghaft, die gegnerischen Rückraum-Schützen Denise Engelke und Jaqueline Nowak kamen einfach zu häufig frei und unbedrängt zum Wurf und konnte das Anspiel an Kreisläuferin Jana Kokot nicht verhindert werden. Und im Eins-gegen-Eins war diese nicht zu halten. Und drittens bissen sich die Jörl-Angreiferinnen an der im Verbund aggressiv arbeitenden TV-Abwehr immer wieder die Zähne aus. Allerdings wären da auch wohl mehr Zeitstrafen für Oyten angesagt gewesen. In der ersten Hälfte lief sicher nicht alles nach Plan, doch konnte das Heimteam eine eigentlich deutliche 17:12-Führung herauspielen, Halbzeitstand 19:14. Doch diese wurde gleich zu Beginn von Hälfte zwei bei schon bei 20:20 verspielt. Und dann begann das große Zittern. Bei 26:27 musste die dritte Heimniederlage befürchtet werden. Doch kämpfen können die Jörlerinnen bei 31:29 war der erste Heimerfolg möglich, doch am Ende wurde es nur eine Punkteteilung, die von den Gästen wie eine Meisterschaft gefeiert wurde. 


Harald Jacobsen

HSG Jörl-Doppeleiche Viöl: Paulsen, Kühl, Voigt - Jessen, Hansen 1, Brück, Schulz 5, Steffek 5, Behrendsen 2, Pahl 2, Köster 7, Dahm, Maier 4, Machau 5/1

Spielfilm: 2:1, 3:4, 6:5, 9:7, 12:9, 14:10, 17:12, 19:14 - 20:20, 23:21, 25:23, 26:27, 29:28, 31:29, 31:31
Siebenmeter: 1/1 (Machau trifft)
Strafzeiten: sieben (Schulz, Köster und Machau je 2, sowie Hansen)

VfL Stade - HG OKT 19:24 (10:12) 
HG OKT: Lobstaedt, Fasold - Ewert 2, Seidel 7/3, Trceziok 1, Katrin Rohwer 2, Fimmen, Peters 4, Detlefsen 2, Lüthje 3, Haudrup, Sievert 2, Lübker, Jörgensen 1
Spielfilm: 2:1, 3:5, 9:6, 10:10, 10:12 - 11:14, 12:15, 13:17, 14:20, 17:21, 18:24, 19:24
Siebenmeter: 3/3 (Seidel trifft drei Mal)
Strafzeiten: eine (Ewert).

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