WM immer noch ein Thema
Handball
Eine prognostizierte Ausfallzeit von sechs Wochen würde pünktlich zu Beginn der Endrunde enden und theoretisch einen Einsatz ermöglichen. Ein Umstand, der bei Maik Machulla keine Jubelstürme auslöst.
»Die Norweger werden ihn nominieren und alles daran setzen ihn fit zu bekommen. Am Ende haben wir natürlich ein Mitspracherecht aber auch ganz klar eine Abstellpflicht. Da entscheidet es am Ende wohl die medizinische Abteilung«, so Machulla, der keinen Gøran Søgard Johannessen in Top-Form bei der Endrunde erwartet.
»Gøran kann körperlich nicht fit sein, weil er einfach die Sommervorbereitung nicht mit gemacht hat und hier viele Spiele gemacht hat, wo er nach einer Viertelstunde an seine Grenzen gekommen ist. Die handballspezifische Belastung ist immer noch etwas anderes als kilometerweit geradeaus zu laufen«, so der SG-Trainer, der kein Geheimnis daraus macht, den Norweger im Januar gerne in Flensburg im Training haben zu wollen.
»Ich hätte Gøran im Januar schon sehr gerne in Flensburg. Wir müssen aber darüber auch mit Gøran ganz offen sprechen. Die Entscheidung muss von ihm auch mitgetragen werden. Wenn wir eine Entscheidung ohne seine Akzeptanz durchdrücken, dann hätten wir einen unzufriedenen Spieler. Daran ist auch keinem gelegen«, so Maik Machulla, Verständnis zeigend.
Einen Lösungsvorschlag hat der Meister-Trainer der SG Flensburg-Handewitt auch gleich in Petto.
»Eine Möglichkeit wäre, dass er in der Vorrunde nicht spielt, hier mit den Trainern arbeitet und dann in weiterführenden Spielen dazustößt. Da könnte ich mit leben, dafür bedarf es aber einer klaren Kommunikation«, so Machulla, einen Kompromiss aufzeigend.
Das letzte Wort dürfte aber erst kurz vor der Weltmeisterschaft gesprochen werden.


