30.11.2018

WM in Gefahr

Handball

Gøran Søgard Johannessen gibt sich kämpferisch. Foto: Tim Riediger

Flensburg. Schlechter hätte das Jahr von Gøran Søegaard Johannessen kaum laufen können. Der Neuzugang der Handballer der SG Flensburg-Handewitt ist erneut für mehrere Wochen zum Zuschauen verdammt. Der norwegische Nationalspieler hat sich im Champions-League-Spiel gegen Pick Szeged am vergangenen Mittwoch eine Fraktur des Daumens der Wurfhand zugezogen und fällt damit mindestens sechs Wochen aus. Nach der Knöchelverletzung zu Jahresbeginn und der im Sommer notwendig gewordenen Operation und dem Verkehrsunfall im Anschluss ist dies der nächste Rückschlag.

"Das ist ein herber Rückschlag für unser Team. Gøran hat sich nach seiner vorangegangenen Verletzung sehr gut in die Abläufe im Spiel und auch in die Mannschaft eingearbeitet. Er hat sich in seiner Leistung stetig gesteigert. Der Ausfall wird nicht einfach zu kompensieren sein für uns, da auch die Belastung der verbliebenen Rückraumspieler nicht geringer wird", so SG-Trainer Maik Machulla, der den Blick aber bereits nach vorne gerichtet hat. So hofft der Meister-Trainer, dass Johannessen im Januar in Flensburg bleibt, um sich in die richtige Form für die Rückrunde zu bringen.

Damit würde die Weltmeisterschaft im Januar in Deutschland und Dänemark für Norwegen nur von der Tribüne oder dem Fernseher statt finden. Den Kopf will der 24-Jährige deshalb aber nicht in den Sand stecken.
"Irgendwie ist das Jahr 2018 nicht ganz mein Jahr, aber zum Glück ist es bald zu Ende. Ich lasse mich nicht aus der Bahn werfen, auch wenn diese Diagnose im ersten Moment natürlich sehr bitter für mich war. Ich hoffe, dass ich möglichst schnell wieder fit bin und der Mannschaft helfen kann", so der Norweger kämpferisch.

Timo Fleth

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