Balingen-Weilst. - 2. Bundesliga - Herren - Handball

Handball
»Jetzt ist Schluss mit Traurigkeit«
Flensburg. Ljubomir Vranjes redete sich seine Gedanken frei von der Seele. Schnell wie ein Wasserfall sprach der Schwede am Freitag in der Presserunde zu den Medienvertretern. Weniger über den Gegner am Sonntag (15 Uhr), HBW Balingen-Weilstetten, sondern vielmehr über die verpasste Meisterschaft und die damit verbundene teils heftige Kritik insbesondere im Internet und den Sozialen Medien, der sich Vranjes und seine Mannschaft ausgesetzt sehen. »Wir stehen zusammen. Und das werden wir auch in Balingen tun. Nach dem Rhein-Neckar-Spiel war alles zerstört. Und nach dem Göppingen-Spiel kam alles raus in der Kabine. Wir haben alles getan, es hat aber nicht geklappt«, begann Vranjes. »Kein Fan aber kann uns vorwerfen, dass wir nicht alles versucht haben. Viele finden, dass ich dreckig bin, dass die Mannschaft dreckig ist. Das ist nicht fair. Wir haben alles versucht. Wir haben zwei Jahre lang auf dieses große Ziel hingearbeitet. Wenn jemand dann sagt, das ist Dreck - dann liebe ich den Dreck. Wenn das so ist, dann ist das die Art von Fans, die wir nicht wollen.« Man könne sachlich kritisieren, »aber persönliche Angriffe - das geht gar nicht. Die größte Enttäuschung ist immer noch bei uns - nicht bei den Fans«, sagte Vranjes. Der Schwede, der die SG Flensburg-Handewitt bekanntlich nach der Saison in Richtung Ungarn verlässt (er wird Vereinstrainer von Telekom Veszprém und Coach der ungarischen Nationalmannschaft) fordert Respekt und verteidigt sich.
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