HC Vardar Skopje - CL-Männer Gruppe B - Herren - Handball

Handball Champions League
Voller Optimismus zur Aufholjagd
Sønderborg/Skopje. Die Laune war bestens, als sich die SG Flensburg-Handewitt am Mittwochvormittag vom Flughafen im dänischen Sønderborg in Richtung Skopje aufmachte. Mit einer positiven Grundstimmung und einer großen Portion Entschlossenheit in den Gesichtern betraten die Handballer aus Flensburg den kleinen Vorraum im Terminal 1. Ihre Mission in Mazedoniens Hauptstadt: das Rückspiel (Donnerstag, 19 Uhr/live Sky) im Viertelfinale der Königsklasse gegen Vardar so erfolgreich zu bestreiten, dass es zum Erreichen des Final Fours in Köln (3./4. Juni) reicht. »Ich bin guter Dinge und gehe optimistisch an die Sache. Wir wollen Vollgas geben«, so Ljubomir Vranjes während des Check-Ins für den Charterflieger, der mit einem großen SG-Logo versehen war. Der Trainer der Flensburger, die sich mit einer rund 30-köpfigen Delegation (darunter neben der Mannschaft und Geschäftsführer Dierk Schmäschke auch einige Sponsoren und Förderer) zu ihrem 250. Europacup-Spiel aufmachten, fügte hinzu: »Der Druck liegt eher bei Skopje. Sie müssen jetzt weiterkommen«. Auf dem etwa vierstündigen Hinflug ging es ruhig und konzentriert zu. Die meisten Spieler setzten große Kopfhörer auf und gönnten sich bei ihrer Lieblingsmusik ein bisschen Schlaf. Andere nahmen ein Buch oder die Flensborg Avis zur Hand. Hier und da gab es Gespräche wie beispielsweise zwischen Tobias Karlsson und seinem Abwehrkollegen Jacob Heinl. Die Einstimmung auf die Partie hatte bei jedem einzelnen längst begonnen.
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Update: SG-Handballer vor Herkulesaufgabe
Flensburg. Lange drohte ein richtiges Debakel. So aber glimmt noch mehr als ein Fünkchen Hoffnung auf ein Happy-End. Nach einer offensiv erschreckend schwachen ersten Halbzeit bewiesen die Handballer der SG Flensburg-Handewitt Kämpferherz. Die 24:26 (9:15)-Hinspielniederlage am Sonnabend im Viertelfinale der Champions Legaue gegen HC Vardar Skopje ist jedoch alles andere als eine optimale Ausgansposition vor dem Wiedersehen am Donnerstag (19 Uhr) in der mazedonischen Hauptstadt. Das Rückspiel im Hexenkessel von Skopje wird zur Herkulesaufgabe. Kreisläufer Jacob Heinl ist fest davon überzeugt, dass seine SG das Ticket für die Final Four-Teilnahme in Köln (3./4. Juni) noch einlösen kann. »Ich habe ein positives Gefühl. Wir haben die zweite Halbzeit mit vier Toren gewonnen und ein Zwei-Tore-Rückstand ist im Handball nicht viel. Ich bin sehr positiv gestimmt, dass wir das noch rumreißen«, sagte Heinl zu Flensborg Avis. »Wir werden alles geben, um es zu schaffen«, versprach sein Mannschaftskollege Jim Gottfridsson. Soll das gelingen, darf die SG nicht so auftreten wie in Halbzeit eins am Sonnabend. Die Schützlinge von Trainer Ljubomir Vranjes taten sich ungemein schwer. Nach dem zwischenzeitlichen 5:6 ließ das Team nahezu komplett abreißen. Der Champions-League-Sieger von 2014 tat sich mit der 5:1-Deckung des Gegners schwer. Er scheiterte immer wieder an Weltklasse-Keeper Arpad Sterbik (insgesamt 19 Paraden) oder warf aus unerklärlichen Gründen gleich komplett neben das Tor. Ein zwischenzeitlicher Torwartwechsel von Kevin Møller zu Mattias Andersson verpuffte. 9:15 lautete die bittere Realität nach 30 gespielten Minuten.
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