Teammanagerbericht: Tarp/Wanderup

Autor: Ingo Breuel

08.11.2015

Die Wölfe können doch noch siegen: Klarer Heimerfolg gegen die HSG Marne/Brunsbüttel

Schleswig-Holstein Liga | Teammanagerbericht Tarp/Wanderup

Die Erleichterung war den Verantwortlichen der Wölfe anzumerken. Mit einem deutlichen 35:25 (20:11)-Heimerfolg gegen die HSG Marne/Brunsbüttel beendeten die Treenehandballer ihre Negativserie und bescherten dem neuen Coach Jan Weide einen Einstand nach Maß.


Von der ersten Minute an zeigten die Hausherren, dass sie gewillt waren, die schwachen Vorstellungen der vergangenen Wochen vergessen zu machen. Sicher in der Deckung stehend und variabel im Angriff agierend – Attribute, mit denen die Tarper zuletzt gegeizt hatten. Vor allem im Abschluss zeigte man sich deutlich verbessert. So sah sich der Gäste-Coach bereits nach 10 Minuten genötigt, mit einer Auszeit seine Mannschaft wieder auf Kurs zu bringen. Mit 7:2 lagen die Wölfe zu diesem Zeitpunkt in Front und das auch vollkommen verdient. „Wir haben von Anfang an mit viel Tempo agiert und immer wieder die richtigen Entscheidungen im Angriff getroffen. Wir haben uns da gleich für die harte Arbeit der letzten beiden Trainingswochen belohnt“, freute sich Coach Jan Weide. Und der konnte sich auch in der Folgezeit beruhigt das Spiel seiner Jungs ansehen. Immer wieder gelang es den Tarpern, Lücken in der Gästeabwehr heraus zu spielen. Dabei zeigte sich besonders Lukas Otte effektiv. Insgesamt 10 Treffer standen am Ende für den pfeilschnellen Linksaußen zu Buche. Über 15:5 (20. Min.) gelang es dem Weide-Team, bereits zum Seitenwechsel für eine kleine Vorentscheidung zu sorgen. Dem taten auch die 3 Zeitstrafen, die die Tarper hinnehmen mussten, keinen Abbruch.
Nach dem Wechsel machten die Wölfe zunächst da weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten. Die Abwehr vor dem starken Keeper Daniel Schäfer ließ nur wenig zu und im Angriff münzte man die Ballgewinne in Tore um. 24:13 führten die Hausherren nach 36 Minuten, ehe der Schlendrian Einzug hielt. „Wir haben angesichts des klaren Vorsprungs für 10 Minuten kurzzeitig die Konzentration verloren und Marne wieder ein wenig ins Spiel gebracht“, kommentierte Jan Weide diese Phase des Spiels. Der überragende Gästespieler Jan-Niclas Richter, der sich bis zu diesem Zeitpunkt wie ein Alleinunterhalter fühlen musste, erhielt nun Unterstützung vor allem von Leif Friedrichs und nach 44 Minuten hatten die Gäste den Rückstand auf 6 Tore verkürzt. Aber die Wölfe trauerten den vergeben Chancen nicht nach sondern zogen das Tempo wieder an. Und als Mats Jensen sich in der 52. Minute energisch durchsetzte und seinen zweiten Treffer erzielte, war der 10-Tore-Vorsprung wieder hergestellt. Und den gaben die Hausherren dann auch in den Schlussminuten nicht mehr aus der Hand.
„Spielerische Leistung, Einstellung und auch das Ergebnis haben gestimmt. Ich bin hochzufrieden“, beschrieb Jan Weide dann noch einmal abschließend den Auftritt seiner Mannschaft. Und auch Manager Ingo Breuel war ein Stein vom Herzen gefallen. „Ich war vor diesem Spiel ziemlich nervös. Glücklicherweise hat die Mannschaft diese Nervosität schnell von mir genommen und die geforderte Reaktion gezeigt. Der erste Schritt in die richtige Richtung ist gemacht, jetzt müssen wir bei den kommenden schweren Aufgaben Konstanz zeigen“, hatte Breuel nach der Partie schon das Spiel beim Aufstiegskandidaten HSG Schülp/Westerrönfeld am nächsten Wochenende im Blick.

Wölfe: Daniel Schäfer, Henning Döhring – Thorben Ilper (4), Lukas Otte (10/1), Jason Hein, Timon Schmidt (4), Yannick Ritter (3/2), Matthias von Petersson, Tobias Otto (3), Florian Friedel (2), Niels-Uwe Hansen (4), Lutz Cordes, Morten Boelk (3), Mats Jensen (2)

Marne: Paulo Vaques, Stefan Brandt – Jan-Lucas Waller, Leif Friedrichs (6/2), Peer Reimers (2), Ove Hansen (2), Björn Tschritter (1), Stefan Opree (1), Jan Heller (1), Torge Ahrens (2), Lorenz Wiese, Jan-Niclas Richter (10)

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