06.02.2018

Stjernen aus der Balance - SIF erkämpft Punkt

SH- und Landesliga/Frauen

Für IF Stjernen Flensborg läuft es weiterhin nicht rund in dieser Saison. (Foto: Sven Geißler)

SH-Ligist Slesvig IF holte gegen die SG WiFT ein 25:25-Remis - erneute Niederlage für Landesliga-Damen von IF Stjernen. 


Flensburg. Für die SdU-Teams (Sydslesvigs danske Ungdomsforeninger) im Handball in der Schleswig-Holstein- und Landesliga der Frauen war es kein sonderlich gutes Wochenende. Immerhin holte Slesvig IF in der SH-Liga, ohne sechs Stammspielerinnen, praktisch mit dem letzten Aufgebot, gegen die SG WiFT (BW Wittorf/FT Ost Neumünster) noch ein 25:25-Remis. Doch IF Stjernen Flensborg kam in der Landesliga gegen die HFF (Handballfreunde Flensburg)/Munkbrarup um eine erneute 19:22-Niederlage nicht herum.

Schleswig-Holstein-Liga: Slesvig IF - SG WiFT 25:25 (12:15)
Eigentlich war das Spiel für SIF schon verloren. 30 Sekunden vor Schluss hat Wift den Ball, ein Tor Vorsprung und Timeout. SIF-Coach Melf Carstensen verordnet seinen Spielerinnen offene Pressdeckung, der Ball wird erobert und Marie Hartung schafft das dann viel umjubelte Tor zum 25:25-Endstand. 

Ersatzgeschwächt

Dabei waren die Voraussetzungen alles andere als gut. Lisa Thede, Melli Puttins, Pelle Lübker, Tiana Schoor, Lea Wiebe, Maike Behnke, also fast eine komplette Start-Aufstellung, fehlten. Birte Keune und Jo Schmidt aus der Zweiten sowie Svea Husfeld aus der A-Jugend sprangen ein. 

»Aber wir haben uns vor dem Spiel vorgenommen, nicht zu jammern, sondern als Team zusammenzuhalten, zu kämpfen und zu sehen, wofür es reicht« kommentierte Co-Trainer Marco Heßel. Und er hatte auch Sonderlob zu verteilen: »Alle haben toll gekämpft. Herausheben möchte ich Jo Schmidt, die mit ihren sechs Toren großen Anteil hatte und Stella von Ramm, die erneut stark aufspielte und ihre Außenbahn beackerte. Hinten sicherte uns Tassi Christiansen im Tor mit zahlreichen Paraden die Möglichkeit, vorne auch mal Fehler machen zu dürfen.«
Marco Heßel war aber auch vom Gegner angetan: »WiFT war ein starker Gegner, spielte guten Handball. Schnelles Passspiel, viele Kreuzungen und ein paar sehr sehenswerte Rückraumwürfe machen mich sehr sicher, dass die in drei bis vier Wochen mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben und ihre Serie weiter ausbauen. Letztlich sorgt das Unentschieden dafür, dass beide Mannschaften in 2018 noch ungeschlagen sind, was wir Trainer gern annehmen.«

Slesvig IF:Christiansen, Kasischke - von Ramm 3, Mitzkus 1, Husfeld, Jule Thede 3/2, Hartung 3, Weintraut, Clausen 5, Anna Thede 4, Keune, Schmidt 6.
Spielfilm:1:0, 2:5, 5:6, 6:11, 8:12, 9:14, 12:15//—//14:15, 14:18, 18:19, 20:20, 21:22, 23:23, 23:25, 25:25;Strafzeiten SIF:eine (Schmidt)
Siebenmeter SIF:3/2 (Jule Thede trifft zwei Mal, Clausen verwirft)

Landesliga Frauen

IF Stjernen Flensborg (dunkle Trikots) fand kaum Lösungen gegen die Gastgeberinnen. (Foto: Sven Geißler)

HFF Munkbrarup - IF Stjernen Flensborg 22:19 (10:10)

»Wir haben keine gute Leistung gezeigt. Ohne Stimmung im Team, über den Kampfgeist, das Angriffspiel und die Chancenverwertung, bis hin zur Abwehr und den Torhütern stimmte einfach nichts an diesem Tag«, lautete die Selbstkritik der Mannschaft.
In der ersten Halbzeit zeigten die Flensburgerinnen bei nur zehn Gegentoren eigentlich eine ordentliche Abwehrleistung, ließen Munkbrarup aber trotzdem viel zu oft zu leichten Torchancen gelangen. Das IF-Team startete auch nicht besser in die zweite Halbzeit, sodass es nach 37 Minuten 15:12 für Munkbrarup stand. 
Stjernen erspielte sich einige schöne Chancen, traf das Tor aber einfach nicht. Hinzu kamen vermehrt technische Fehler, die Munkbrarup elf Minuten vor Schluss eine Fünf-Tore-Führung ermöglichten. Eine mögliche Wende wurde auch durch eine miserable Verwertung von Strafwürfen, fünf vergebene Siebenmeter, verhindert. So stand am Ende eine verdiente 19:22-Niederlage.
Harald Jacobsen
ja@fla.de

IF Stjernen Flensborg: Richter, Paluszeck - N. Hansen, Lühr 1, Sahliger 1/1, Schäfer 1, Fleischmann, Sauerland 2, Ramm 2, Gosch, Behnke 7/3, Nissen 4, Ziesemer, B. Hansen 1;
Spielfilm:1:0, 2:3, 4:4, 5:6, 7:6, 8:9, 10:10//-//10:12, 15:12, 20:14, 22:16, 22:19;
Strafzeiten Stjernen: drei (Sahliger, Sauerland undBehnke)
Siebenmeter Stjernen: 9/4 (Behnke 3 und Sahliger treffen, Behnke 2, Lühr 2 und Gosch verwerfen).

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