11.11.2017

SG zwingt auch Brest in die Knie

Champions League

SG Flensburg-Handewitt 2017/18. (Foto: SG)

Brest. Zwei Tage nach dem 30:26-Sieg im Bundesliga-Topspiel bei den Füchsen Berlin feierten die Handballer der SG Flensburg-Handewitt auch in Brest. In Weißrussland gewann die Mannschaft von Cheftrainer Maik Machulla mit 30:28 (16:15) bei HC Brest Meshkov um den Ex-Flensburger Petar Djordjic.

Damit schraubten die Flensburger ihr Punktekonto nach sieben Vorrundenspielen in Gruppe B der Champions League auf 10:4. Damit festigte Flensburg Platz drei. Am Sonnabend (19 Uhr, Flens-Arena) sehen sich die SG und Brest Meshkov zum Rückspiel in Flensburg.

Kraftakt

Die Machulla-Schützlinge ließen sich am Sonnabendabend von den enormen Reisestrapazen (nach dem Sieg in Berlin ging es über Minsk weiter nach Brest) nicht aus dem Konzept bringen und begannen hochkonzentriert. Über 7:5 baute die SG die Führung auf 13:9 aus, ließ die Hausherren dann aber vor der Pause noch aufschließen - das Resultat war eine knappe Ein-Tore-Führung zur Pause.

Kurz nach dem Seitenwechsel stellte Machulla den 39 Jahre alten Schweden Mattias Andersson anstelle des Dänen Kevin Møller zwischen die Pfosten. Zweifelsohne ein richtiger Schachzug. Andersson - der schon bei den Füchsen phantastisch hielt - entschärfte mehrere Bälle. Zudem waren auch Linksaußen Hampus Wanne (verwandelte alle seine sieben Würfe) und der dänische Kreisläufer Anders Zachariassen absolute Lichtblicke im Team der SG, das auch einen zwischenzeitlichen Rückstand wegsteckte (18:19) und am Ende verdient gewann.
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Marc Reese

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