24.04.2019

Zurück an alter Wirkungsstätte

Handball

In der vergangenen Saison noch in Flensburg aktiv, Kentin Mahé (l.). Archivfoto

Flensburg. Wenn die Handballer vom MKB Veszprem die Flens-Arena der SG Flensburg-Handewitt zum Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League betreten, dann steht insbesondere ein Akteur im Fokus. Mit dem Franzosen Kentin Mahé läuft ein gerade erst aus Flensburg nach Ungarn gewechselter ehemaliger Flensburger für die Magyaren auf. Die Besonderheit der Partie aufgrund seiner Vorgeschichte verhehlt der Franzose auch nicht. 

»Ich erwarte aus persönlicher Sicht ein ganz besonderes Spiel. Ich hatte dort eine schöne Zeit und wir haben im letzten Jahr die Bundesliga gewonnen. Es ist immer schön, an Orte zurückzukehren, an denen man etwas gewonnen hat«, so Kentin Mahé, der aber auch außerhalb der Handball-Halle einiges in Flensburg kennen und lieben gelernt hat. 


»Ich habe viele Freunde außerhalb des Handballs in Flensburg, sie werden da sein, und es wird etwas Besonderes für mich sein«, so Mahé, der keinen ganz reibungslosen Abgang im vergangenen Sommer von den Flensburgern hatte. 

Dennoch gilt der hauptsächliche Fokus vorerst der sportlichen Herausforderung bei Mahé und Veszprem. »Ich denke, dass es ein wirklich hartes Spiel werden wird, weil jeder weiß, wie schwer es ist, in der Flens-Arena zu spielen. Veszprém hatte dort auch in den letzten Jahren einige Schwierigkeiten. Ich denke, jetzt wird es genauso sein«, so der französische Nationalspieler, der ganz sicher einen guten Auftritt an alter Wirkungsstätte hinlegen möchte und eine bis in die Haarspitzen motivierte SG erwartet. 

»Flensburg hat nichts zu verlieren, sie haben sich nicht für das DHB-Pokal-Final Pokals qualifiziert und werden sich noch mehr ins Zeug legen«, so Kentin Mahé abschließend auf der vereinseigenen Homepage.

Timo Fleth

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