Hallenfußball
Großes Finale, verdienter Sieger
Schleswig. Parkplätze um die Træningshallen in Schleswig waren absolute Mangelware. Die Grünstreifen der Straßen um die Halle waren gesäumt mit Autos und nicht eines davon war nicht für die 35. inoffiziellen Stadtmeisterschaften gekommen. Entsprechend eng und kuschelig ging es auf den Zuschauerplätzen um das Feld auf dem die Schlachten um den Hallenfußball-Titel gespielt wurden, zu. Trotz der ein oder anderen kleinen und größeren Überraschung, waren es doch die vorab favorisierten Gastgeber von Slesvig IF und Landesligist TSV Friedrichsberg, die sich im emotionalen Finale gegenüber standen. Am Ende mussten die SdU-Kicker nach zwei Titelgewinnen in Folge dem TSV Friedrichsberg den Vortritt lassen und eine verdiente 1:4-Niederlage hinnehmen. »Das war verdient, keine Frage. Bei uns hat es einfach nicht gereicht, vom Tempo, der Bewegung und von der Erfahrung. Die Jungs haben es aber richtig gut gemacht. Der zweite Platz ist jetzt auch vernünftig«, befand SIF-Trainer Finn Petersen nach der Final-Niederlage. Dabei war im Grunde eine unnötige Zeitstrafe der Knackpunkt: »Das hat Friedrichsberg stark gespielt und war zudem eiskalt im Abschluss.« Dabei wurde auch deutlich, dass beide Finalisten den anderen Mannschaften in Technik und Tempo deutlich überlegen waren und in der Vorrunde kaum an ihre Grenzen gehen mussten. »Uns hat es an der Bewegung ein wenig gefehlt, aber wenn du es erst im Finale wirklich abrufen musst, dann ist es auch nicht einfach. Im Finale standen dann auch die beiden Mannschaften mit der größten Qualität. Im nächsten Jahr holen wir uns das Ding wieder«, so Petersen, der zudem einen größeren Abstand in der Qualität zwischen den Finalisten und dem restlichen Feld ausgemacht hatte. Bezeichnend dafür, dass Kreisligist VFR Schleswig überraschend den Verbandsligisten vom SV Grün-Weiß Tolk im Spiel um Platz drei mit viel Leidenschaft schlagen konnte.

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