Der erste Auswärtssieg
Champions League
»Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt, dann hatten wir eine Viertelstunde lang Problem, sind aber stark genug, um das Spiel wieder in den Griff zu bekommen. Am Ende haben wir viel individuelle Qualität durch Rasmus Lauge und Kentin Mahé gezeigt«, sagte SG-Keeper Mattias Andersson, der mit etlichen Paraden, darunter zwei Siebenmeter, ebenfalls einer der Erfolgsgaranten war. Die SG war von Beginn an gut im Spiel und hielt mit starken Gastgebern mit. Nach einer 4:2-Führung der SG nahmen die Polen bereits eine Auszeit. Bis zum 12:12 (25.) blieb es ausgeglichen, doch dann zeigte der deutsche Pokalsieger einen starken Zwischenspurt bis zum Pausenpfiff. In der letztn Minute der ersten Halbzeit war die SG obenauf und erspielte sich einen Vier-Tore-Vorsprung. So ging es weiter, bis das SG-Spiel einen Bruch erlebte. Kurz vor Ende gelang Plock der Ausgleich (27:27/51.). Es folgten wiederum starke Schlussminuten der SG. »Wir hatten alles im Griff, haben dann aber einige einfache Fehler gemacht. Darüber müssen wir sprechen«, so SG-Trainer Ljubomir Vranjes, der insgesamt aber zufrieden war. »Es sieht gut aus und wird von Tag zu Tag besser. Bis zum Ende der Vorrunde ist aber noch ein weiter weg«. Die SG ist jetzt Vierter in der Gruppe A.
Nächster Gegner in der Königsklasse ist zum Abschluss der Hinrunde in der Gruppenphase Zagreb (11. November) in der Flens-Arena. Am Mittwoch gastiert die SG im Achtelfinale um den DHB-Pokal beim VfL Gummersbach.


