Fußball

Familienzusammenführung und Perspektive

Timo Fleth
08. Februar 2020, 08:15 Uhr

Die Verbandsligafußballer von Slesvig IF haben mit (v.l.) Tammo Rades, Jannik Jebali, Patrick Nielsen, Joris Naeve und Patrick Rusch bereits fünf Neuzugänge für die kommende Saison verpflichtet. Foto: SIF

Schleswig. Die Vorbereitung auf die Rest-Saison in der Verbandsliga läuft bei den SdU-Fußballern von Slesvig IF seit knapp drei Wochen, doch die Gedanken von Trainer Finn Petersen sind auch schon bei der kommenden Saison. Nachdem bereits vor dem Jahreswechsel die Verpflichtungen von Tammo Rades und Joris Naeve von der A-Jugend des FC Angeln 02 für den Sommer in trockene Tücher gebracht worden sind, haben die Verantwortlichen nun auch die Verpflichtung drei, vier und fünf für den Sommer festgemacht. So werden Patrick Rusch, Jannik Jebali und Patrick Nielsen in der kommenden Spielzeit für Slesvig IF auflaufen.

Viel Qualität

»Da kommen Neuzugänge, die alle ganz dicht an der ersten Elf dran sein werden und den Konkurrenzkampf deutlich anheizen werden. Das wird nochmal einen Ruck in der Mannschaft geben«, so Finn Petersen von der Qualität der Neuen überzeugt. 


 Aus der starken A-Jugend des FC Angeln 02 kommen Patrick Rusch und Jannik Jebali. Während Rusch um einen Platz in der Defensive der SdU-Fußballer kämpft, ist Jebali eher etwas weiter vorne angesiedelt. Eine Familienzusammenführung ist mit der Verpflichtung von Patrick Nielsen vom Landesligisten TSV Friedrichsberg-Busdorf gelungen. Nielsen ist der Bruder von SIF-Torjäger Cedric Nielsen und ebenfalls in der Offensive angesiedelt. 

Abgeschlossen sind die Planungen für die kommende Saison damit aber noch nicht bei den SdU-Fußballern, die mindestens noch drei bis vier weitere Spieler, darunter auch gerne einen Torhüter, zu sich lotsen würden. 

 »Wir schauen uns weiter um. Ein Torhüter suchen wir aber noch, damit wir auch dieser Position den Konkurrenzkampf erhöhen können«, so Petersen. 

Die Vorfreude auf den Sommer ist beim SIF-Trainer deutlich spürbar, die Rest-Saison deshalb aber noch lange nicht vergessen. »Wir wollen und werden die Rückserie nicht aus den Augen verlieren. Da geht es auch darum den Neuzugängen zu zeigen, dass wir es ernst meinen. Ein Fingerzeig für die kommende Saison, wenn man so will«, so Finn Petersen, der weitere Grundlagen dafür am Wochenende im Trainingslager legen will. Die nächste Saison kann aber in jedem Fall schon kommen.

Timo Fleth