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Gute Leistung reicht gegen Barcelona nicht

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23. November 2019, 21:29 Uhr

Gøran Søgard Johannessen (r.) gab die Richtung für Marvin Lier und die SG Flensburg-Handewitt in Barcelona vor. Archivfoto

Barcelona. Die SG Flensburg-Handewitt hat sich gegen Barcelona am Ende nicht durchsetzen können. Am Auftritt der Flensburger bei der 27:31-Niederlage gab es hingegen nur wenig auszusetzen. Mit viel Kampfgeist und variablem Angrifssspiel setzten die Gäste etliche Akzente, doch eine Phase mit zu vielen Fehlern im zweiten Durchgang raubte dem Deutschen Meister die Möglichkeit auf Punkte in Spanien. Ein weiterer Schritt nach vorne in der Gesamtentwicklung der SG war der Auftritt aber alle Mal.

SG-Trainer Maik Machulla hielt Wort und schickte in der Königsklassenpartie gegen Barcelona Marvin Lier von Beginn an auf die Linksaußenposition. Einen Platz in der Anfangsformation bekam auch Marius Steinhauser, der Lasse Svan auf Rechtsaußen ersetzte. Auf Holger Glandorf, blieb mit einer Magenverstimmung in Flensburg, konnte Machulla ohnehin nicht zurückgreifen, so setzte der SG-Trainer auf bewährtes.


Die Flensburger sahen, gegen sich nahezu immer in einen Temporausch  spielenden Gastgeber, zu Beginn sehr gut aus. Zwar verpasste Johannes Golla vom Kreis in der Anfangsphase gleich mehrfach, aber unter anderem Marvin Lier hielt die Gäste im Spiel. 

Nach zehn Minuten durfte Vielspieler Magnus Rød bereits seine erste Pause auf der Bank genießen. Dem guten Angriff der SG, der lediglich im Abschluss Schwächen offenbarte, tat dies keinen Abbruch. Beim 7:9 (15.) war entsprechend noch alles im Lot. Eine Deckung, die sich ihren Namen verdiente und um Längen besser war als noch im Hinspiel, und ein Angriff, der sich immer wieder Chancen erspielte, lies Flensburg bis zur Pause auf Tuchfühlung sein. Mit einem starken 15:15-Unentschieden wurden die Seiten gewechselt. Lediglich die Nase von Jacob Heinl machte nach einem Zusammenprall mit Fabregas etwas Sorgen.

Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs lies sich die SG Flensburg-Handewitt nicht abschütteln. Immer wieder fand der Deutsche Meister die richtigen Lücken in der nicht sattelfesten Abwehr der Hausherren. Allerdings unterbrachen Zeitstrafen den guten Rhythmus der SG. In der Abwehr fehlte zudem in der Folge die richtige Aggressivität. Die Fehlerzahl der Gastgeber half Flensburg aber, den Rückstand nicht zu groß werden zu lassen.

Der Anstieg der eigenen Fehlerzahl, in Abwehr wie Angriff, hingegen war Gift für ein gutes Ergebnis in Barcelona. Fehlwürfe bei guten Chancen von Marvin Lier und Marius Steinhauser und technischen Fehlern von unter anderem Simon Jeppsson ließen das Tempospiel der Gastgeber auf Touren kommen und den Rückstand auf 21:27 (50.) anwachsen.

Das reichte am Ende für Barcelona, um den 27:31-Sieg einzufahren. Dabei durfte die SG Flensburg-Handewitt über mehr als 40 Minuten zufrieden mit dem eigenen Auftritt sein. Doch Fehler werden in der Champions League noch härter als in der Bundesliga bestraft. Dennoch dürfte die Reise nach Barcelona ein weiterer Schritt nach vorne für die Flensburger gewesen sein. Im Rennen um Platz vier in der Gruppe warten nach den Partien gegen die Topteams Paris und Barcelona wieder einfachere Aufgaben. Weiter geht es aber zunächst am kommenden Donnerstag in der Bundesliga gegen den Bergischen HC.

Timo Fleth

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FC Barcelona: De Vargas, Møller - Entrerrios 1, Sorhaindo, Andersson, Aitor 2, Serdio Guntin, N'Guessan, Aleix 10/3, Dos Santos, Dolenec, Mem 5, Cindric 7, Garcia, Palmarsson 2, Fabregas 4.

SG Flensburg-Handewitt: Buric, Bergerud - Golla 3, Lier 6, Svan, Jeppsson 2, Jøndal, Steinhauser 6/1, Versteijnen, Heinl, Zachariassen 5, Søgard Johannessen 3, Gottfridsson 1, Jurecki 1, Rød.
Zeitstrafen: 4:4.
Siebenmeter: 3:2.
Schiedsrichter: Duarte Santos/Ricardo Fonseca (Portugal).
Zuschauer: 2521.

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