20.10.2019

In der Königsklasse beim Nachbarn

Handball

Simon Hald freut sich auf das Duell in seiner alten Heimat gegen Aalborg Håndbold. Archivfoto

Flensburg. Zeit zum sortieren der Gedanken bleiben den Handballern der SG Flensburg-Handewitt nicht. Nach der Bundesligapartie gegen die Eulen Ludwigshafen am Donnerstagabend wartet bereits am Sonntag (16.50 Uhr/Live auf Sky und DR1) das Duell beim dänischen Meister aus Aalborg in der Champions League. An der Vorfreude auf die Königsklasse bei SG-Trainer Maik Machulla hat auch die Terminhatz nichts geändert.

»Für alle Dänen in unserer Mannschaft ist es etwas Besonderes. Wir wollen uns in Aalborg sehr gut präsentieren, sind aber gewarnt. Sie dominieren in der Liga und haben auch in der Champions League gute Eindrücke hinterlassen. Wir haben eine sehr gute Ausgangsposition in der Champions League und wollen die auch stabilisieren. Dafür ist es wichtig nicht nur zu Hause die Punkte zu holen, sondern auch auswärts. Dafür müssen wir in Aalborg aber auch sehr gut spielen«, so Machulla, bei dem besonders ein dänischer Nationalspieler im Team große Schmetterlinge im Bauch haben dürfte. 


»Das wir ein ganz spezielles Spiel für mich. Ich habe viele Jahre in Aalborg gespielt und habe nach wie vor viele Freunde in der Stadt und der Mannschaft. Deshalb freue ich mich ganz besonders auf die Partie in meiner Heimat«, konnte Abwehrhüne Simon Hald seine Vorfreude nicht verbergen. 

Dass der dänische Meister keine Laufkundschaft darstellt, hat Aalborg zu Beginn der Champions League bewiesen. Klare Siege gegen Elverum, Zagreb und Celje und nur eine Niederlage gegen Pick Szeged sprechen eine deutliche Sprache und zeugen von guter Qualität. Die Flensburger brauchen aber gerade in diesem Punkt nicht zurückstecken, wenn man Linkshänder Magnus Rød Glauben schenken mag. 

»Aalborg spielt ähnlich wie wir und macht das sehr gut. Wir werden unser Spiel machen müssen und unsere Qualitäten durchbringen, dann haben wir auch eine gute Chance zwei Punkte zu holen«, so Rød. 

So sieht es auch Maik Machulla, der auf Teufel komm raus die zwei Punkte will und dafür »alles investieren« will, um vor den nächsten Topspielen in der Königsklasse gegen Barcelona und Kiel eine gute Ausgangsposition zu haben. 

Timo Fleth