09.10.2019

UPDATE: Nord zufrieden mit der Auslosung

Handball

Der TSV bekommt es im Pokal-Achtelfinale mit Waiblingen zu tun. Foto: FlA

Flensburg. Nach dem Überraschungs-Coup gegen den VfL Oldenburg in der 2. Runde des DHB-Pokals geht es für den TSV Nord Harrislee im Achtelfinale gegen den VfL Waiblingen. Das ergab die Auslosung am Mittwochabend. Im Anschluss an das Bundesliga-Spiel zwischen Bloomberg-Lippe und Bayer Leverkusen (36:24) fischte die ehemalige Nationalspielerin und Losfee Franziska Müller den TSV Nord als dritte Kugel aus dem Lostopf. Direkt im Anschluss folgte Liga-Konkurrent Waiblingen. 

»Damit bin ich sehr zufrieden. Wir haben ein Heimspiel und das gegen einen attraktiven Gegner aus unserer Liga«, sagte TSV-Coach Herluf Linde zu dem Los. Waiblingen ist genau wie der TSV in der 2. Liga beheimatet. Erst Ende September, eine Woche vor der 2. Runde im Pokal war Nord beim VfL zu Gast. Harrislee kassierte beim 29:30 die erste Niederlage der Saison, lieferte Waiblingen allerdings ein Spiel auf Augenhöhe und auch im Pokal-Wettbewerb dürfte es eine ausgeglichene Angelegenheit werden. So zumindest die Einschätzung von Linde: »Ich glaube, es ist ein offenes Spiel und die Chancen für ein Weiterkommen stehen bei 50:50.«

Termin steht

Aufgrund des Duells zwischen Harrislee und dem VfL Waiblingen wird mindestens ein Zweitligist den Einzug in das Viertelfinale schaffen und ist dann nur noch einen Sieg vom Final4 in Stuttgart (23./24. Mai 2020) entfernt. Auslosungs-Gastgeber Blomberg trifft unterdessen vor heimischer Kulisse auf Titelverteidiger Thüringer HC, Meister Bietigheim reist zur SG 09 Kirchhof. Das Achtelfinale ist für das Wochenende 2./3. November vorgesehen. Nord wird laut Linde definitiv am Sonnabend spielen, einzig die Uhrzeit ist noch offen. Bevor es jedoch im Pokal weitergeht, steht am Sonnabend zunächst das nächste Liga-Spiel an, wieder ein Heimspiel. Um 17 Uhr empfängt der Tabellenvierte Solingen Gräfrath. Die Solingerinnen sind mit 0:8 Punkten Vorletzter, doch davon will sich Linde nicht blenden lassen. »Solingen ist viel stärker als ihr jetziger Tabellenstand. Sie haben alle vier Spiele denkbar knapp und unglücklich verloren. Sie haben die gleiche Grundeinstellung wie wir im letzten Jahr - sie brennen und sind total heiß aufs nächste Spiel. Es ist ein ganz gefährlicher Gegner mit zwei herausragenden Individualisten in Vanessa Brandt und Mandy Reinarz, die zu den Top 15 der aktuellen Torjägerliste gehören. Nord muss sich mit Lotta Woch, die auf Platz sieben der besten Werferinnen in Liga 2 steht, allerdings auch in diesem Punkt nicht verstecken und wird alles daran setzen, nach der Pokal-Sensation, den nächsten Heimsieg einzufahren.


Genaues Datum und Uhrzeit der Partien folgen.

Ruwen Möller