Sieg mit Gänsehautgefühl
Champions League
Mattias Andersson war in starker Verfassung beim 37:27-Sieg gegen den THW Kiel. (Foto: Martina Metzger)
Comebacks von Gottfridsson und Heinl
Kollektives Fäusteballen bei der SG Flensburg-Handewitt. Auch Jacob Heinl (2. von re.) und Jim Gottfridsson (4. von re.) waren wieder mittendrin. (Foto: Martina Metzger)
Denn nach etwas mehr als 52 Minuten kam es zu Gefühlswallungen im SG-Publikum.
Denn so lange vermisste Gesichter kehrten zurück aufs Handballfeld. Zunächst der Schwede Jim Gottfridsson, der sich gleich nach der Rückkehr mit zwei Treffern toll einfügte. Noch rührender wurde es um kurz vor 21 Uhr. Da nämlich kehrte Kreisläufer Jacob Heinl, der 14 Monate lang (!) verletzungs- bzw. krarkheitsbedingt fehlte in seine Mannschaft zurück - auch er fügte sich gleich mit einem Treffer toll ein. »Es ist phantastisch, dass wir die beiden zurück in der Truppe haben«, sagte Ljubomir Vranjes Flensborg Avis/FL-Arena nach der Pressekonferenz.
Hochzufriedener Erfolgstrainer
Der Schwede war insgesamt hochzufrieden. »Es passiert nicht oft, dass ich hier sitze und so zufrieden bin in allen Bereichen. Großer Dank an meine Spieler«, sagte Ljubomir Vranjes.
Die SG Flensburg-Handewitt zeigte sowohl in Abwehr als auch Angriff ein starkes Spiel. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ragten allerdings der Däne Rasmus Lauge (9 Tore) und ein bärenstarker Mattias Andersson im SG-Tor heraus.
Mit diesem Sieg kletterte die SG Flensburg-Handewitt (18:4 Punkte) im übrigen wieder an die Spitze der Vorrundengruppe A, gleichauf mit Paris Saint-Germain. Drei Partien stehen in dieser Vorrunde noch aus für die SG.
Von Marc Reese


