Trainer und Manager der SG reisen zur EM

Final-Wochenende in Zagreb

Thomas Bleicher
26. Januar 2018, 09:10 Uhr

SG-Trainer Maik Machulla will sehen, was Lasse Svan (ganz rechts) und die anderen bei der EM noch verbliebenen SG-Spieler so machen. Spannend für Machulla, denn bis auf den Norweger Rød (2. v.re.) sind alle noch dabei. (Archivfoto: dpa)

Flensburg/Zagreb. Acht von neun EM-Handballer der SG Flensburg-Handewitt haben das Halbfinale in Kroatien erreicht. Lediglich Magnus Rød ist mit Norwegen in der Hauptrunde ausgeschieden. 

Kentin Mahé trifft mit Frankreich auf Spanien und im skandinavischen Kracher stehen sich Dänemark (mit Anders Zachariassen, Rasmus Lauge, Lasse Svan, Henrik Toft Hansen) und Schweden (Jim Gottfridsson, Hampus Wanne und Simon Jeppsson) gegenüber. Zudem ist mit dem Dänen Kevin Møller (siehe nebenstehender Artikel) ein weiterer SG-Akteur am Donnerstag als Standby-Spieler angereist. 
Da ist es wenig verwunderlich, dass mit Maik Machulla (SG-Trainer) und Dierk Schmäschke (Geschäftsführer) auch die beiden Hauptverantwortlichen aus Flensburg nach Zagreb kommen. 
»Ich möchte mir die Spiele einfach anschauen«, so Machulla, der den übrigen SG-Spielern ein freies Wochenende gegeben hat. 

Wohl am Mittwoch wieder in Flensburg vereint

»Wir haben acht Spieler dabei und Kevin holt sich auch noch seine Medaille ab«, so Machulla mit einem Lächeln auf den Lippen. »Einige Spieler, entweder die Dänen oder Schweden, kommen auf jeden Fall ins Finale und ich glaube, dass auch Mahé mit den Franzosen das Endspiel erreicht. Für uns als SG ist das toll, wobei wir dann auch viele Spieler mit einer enormen Belastung haben«, so Machulla, der den Kurztrip auch zum Austuasch mit anderen Akteuren der Handball-Szene nutzen will. 

Am Mittwoch wird die SG-Familie dann voraussichtlich wieder in Flensburg vereint sein.
Marc Reese