15.07.2019

TSB-Sieg in Husum fiel zu hoch aus

Fußball

Tarik Pannholzer brachte den TSB auf die Siegerstraße. Foto: Tim Riediger

Husum. Der TSB Flensburg ist im Pokal des Schleswig-Holsteinischen Fußball-Verbandes (SHFV) eine Runde weiter. Das TSB-Oberliga-Team, das von Hoymar Sörensen in Vertretung des gerade erst aus dem Urlaub zurück gekehrten Trainers Jan Hellström gecoacht wurde, setzte sich gegen den Liga-Konkurrenten, Aufsteiger Husumer SV, mit 4:1 (1:0) durch. Im Viertelfinale treffen die Flensburger nun auf den Oldenburger SV, der sich mit 1:0 gegen Phönix Lübeck durchsetzte. 

Nach der Partie waren sich beide Trainer, Sörensen und Torsten Böker (Husum) einig, dass der Sieg der Flensburger zwar verdient war, am Ende aber etwas zu hoch ausfiel. Die knapp 300 Zuschauer sahen vor allem in der ersten Hälfte ein flottes Spiel, wobei die Platzherren die ersten guten Chancen hatten. Doch ging der TSB durch Tom Warncke (10.) mit 1:0 in Front. Auch übernahmen die Flensburger jetzt mit stabilisierter Deckung, Coach Sörensen ließ seine Abwehr jetzt nicht mehr so hoch agieren, mehr und mehr das Kommando. Chancen, um die Führung auszubauen, wurden aber ausgelassen. 

Die nächste Runde

Im zweiten Durchgang wurde es hektischer. Zunächst schaffte Husum durch Marc Koschenz (54.) den 1:1-Ausgleich. Dann gab es eine Flut von Gelben Karten, sechs für das Heimteam, darunter die Gelb-Rote-Karte für Marc Nagel (68.) und zwei für den Gast. Dieser Platzverweis war auch die Schlüsselszene des Spiels, auch darüber waren sich die Trainer einig. Der TSB wurde immer dominanter, müsste jedoch lange auf die Spiel entscheidenen Treffer warten. Die fielen erst kurz vor Schluss durch die beiden Neuzugänge Tarik Pannholzer (84.) und Jannik Feilner (88.) sowie Björn Lass (90.) »Das Ergebnis tut natürlich weh, doch haben wir gesehen, wenn wir weniger Fahler machen, dass wir mit allen Oberliga-Teams mithalten können«, kommentierte Böker, der Trainer des Aufsteigers aus Husum, der mit diesem Spiel Werbung für den Oberliga-Saisonauftakt am Freitag, den 2. August gegen den Nordfriesland-Rivalen Frisia Lindholm machte. »Obwohl wir erst anderthalb Wochen im Training sind, war ich nicht ganz zufrieden, denn wir haben doch lange gebraucht, uns zu finden«, lautete der Kommentar zum Sieg von Sörensen.

Neben dem TSB ist auch Landesligist TSV Nordmark Satrup eine Runde weiter. Das Team von Trainer Bernd Hansen gewann mit 2:0 beim Breitenfelder SV. Satrup trifft nun am 21. Juli (15 Uhr) auf eigenem Platz auf den SV Todesfelde. Im Viertelfinale steht zudem Regionalliga-Neuling Heider SV. Die Mannen von der Westküste setzten sich mit 5:2 beim MTSV Hohenwestedt durch und treffen nun auf Ligakonkurrent SC Weiche Flensburg 08. Die Partie wird vermutlich am 7. August in Flensburg ausgetragen. 

Harald Jacobsen

Statistik

Husumer SV: Emken - Kiesbye, Arndt, Lorenzen (88. Soumah), Steen, Christiansen, Koschenz (70. Matthiesen), Ludwig (89. Yasine), Wullenweber, Wetzel, Nagel. 

TSB Flensburg: Hagge - Thomsen, Warncke, Pannholzer, Holtze, Lass, Butzek (81. Feilner), Ingwersen, Holland, Moeller, Carstensen. 
Zuschauer: 300 
Gelb-Rote Karte: Marc Nagel, Husum, (68.)

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