09.02.2019

Marie Andresen zurück an alter Wirkungsstätte

Handball

Marie Andresen hat über Jahre zum Inventar bei den Nordfrauen gehört. Nach einem Abstecher nach Dänemark ist die Torhüterin in Bremen gelandet. Archivfoto: Tim Riediger

Flensburg. Wer lange Jahre in der Jugend und in der 2. und 3. Liga bei nur einem Verein spielte, für den ist die alte Halle wie ein Wohnzimmer. Das gilt auch für Marie Andresen. Die Torhüterin von Werder Bremen spielte nicht nur in den Jugendteams des TSV, sondern von 2013 bis 2017 auch in der ersten Mannschaft. 

»Daher ist es klar, dass das Samstag ein besonderes Spiel wird«, erklärt sie. Doch anders vorbereiten werde sie sich nicht: »Die Abläufe werden sich nicht verändern.« 


Ihr Weg führte sie 2017 in die erste Division Dänemarks, die zweite Spielklasse im Land. Im vergangenen Sommer wechselte sie an die Weser. Doch dort ist die sportliche Situation nicht zufriedenstellend: Werder steht auf Rang 14. 

»Wir konnten die Erwartungen an uns bislang noch nicht zufriedenstellen. In der Rückrunde wollen wir das ändern: Die engen Spiele müssen wir jetzt auch mal gewinnen«, hofft sie: »Dafür arbeiten wir alle jetzt noch härter an uns selbst. Das wird schwer, doch wir schaffen das.« 

Auch in den letzten Spielzeiten habe Werder die Klasse gehalten, daher könne man aus der Erfahrung lernen. Das Spiel wird nicht nur wegen der Rückkehr besonders: Es kommt auch zum Schwestern-Duell. 

Johanna spielt weiter bei den Nordfrauen - am Sonnabend stehen sie sich gegenüber. Das Hinspiel konnte im Übrigen die jüngere Schwester für sich entscheiden. Ein Umstand, den Marie Andresen in jedem Fall sich nicht wiederholen lassen möchte.

Finn-Ole Martins

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