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Handball
Die Nordfrauen legen los: Willkommen im Karpfenteich
Harrislee. Endlich ist es soweit: Schleswig-Holstein ist wieder im bundesweiten Frauen-Handball vertreten. Mit dem TSV Nord Harrislee startet am Samstag (18.45 Uhr in der Sporthalle Buschenburg in Wuppertal) erstmals seit 2015 wieder eine Mannschaft aus dem hohen Norden in der 2. Bundesliga. Das Team von Trainer Herluf »Shorty« Linde hat den Sommer zur taktischen, physischen und mentalen Vorbereitung genutzt. »Jetzt sind wir auch heiß und wollen endlich die erste Standortbestimmung haben«, beschreibt Linde die Vorfreude der Nordfrauen.  Doch die erste Hürde könnte höher nicht sein. Der TV Beyeröhde-Wuppertal spielt seit diesem Sommer mit dem Zusatz »Wuppertal« im Namen, um einen größeren Regional-Bezug für das Publikum darzustellen. »Dieses Team ist eines der Großkaliber der Liga«, warnt Linde: »Zurecht wollen sie unter die ersten Vereine der Liga kommen, sie stellen eine der besten Abwehr-Blöcke und haben zudem einen sehr starken Rückraum.« So wird es nicht nur reisetechnisch (Entfernung: knapp 530 Kilometer), sondern auch sportlich eine erste große Herausforderung. »Wir werden in jedem Spiel der krasse Außenseiter sein«, stellt der Chefcoach fest: »Wir haben immer die weiteste Anfahrt und spielen gegen gefestigte, eingespielte Mannschaften. Wir können also nur gewinnen - ich möchte der Hecht im Karpfenteich sein.« Grund zum Jubeln gab es in dieser Woche schon mehrfach: Nach der gelungenen Pflichtspiel-Premiere im DHB-Pokal und dem Zweitrunden-Hammer-Los Bayer Leverkusen feierte Torhüterin Sophie Fasold mit der US-Nationalmannschaft die Qualifikation für die Panamerikanischen Spiele. Mit 26:16 konnte Kanada im entscheidenden Spiel geschlagen werden. Am Sonnabend wird sie laut Linde »nur im Notfall« eingesetzt.
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