Handball

Weitere Absage für die SG-Norweger

Ruwen Möller
19. Mai 2020, 09:30 Uhr

Christian Berge muss umplanen. Archivfoto

Flensburg. Seit Mitte März finden keine Handball-Aktivitäten statt. Die Corona-Krise ist schuld. Auch die vier Norweger in Diensten der SG Flensburg-Handewitt mussten mit einer Absage nach der nächsten Leben. Kurzzeitig durften Magnus Jøndal, Torbjørn Bergerud, Magnus Rød und Gøran Johannessen hoffen, dass sie im Juni eine Woche mit dem Nationalteam verbringen können. In ihrem Heimatland Norwegen wäre dies möglich gewesen, doch jetzt hat sich der Lehrgang mit dem Nationalteam aus anderen Gründen zerschlagen.

Die deutschen Vereine, darunter auch die SG, bei denen fast alle norwegischen Nationalspieler unter Vertrag stehen, dürfen ihre Spieler nicht freigeben. Der Grund: die Akteure sind in Kurzarbeit und wären nicht entsprechend versichert. So berichtet es »TV 2 Sporten« in Norwegen.

»In der aktuell schwierigen Zeit gab es endlich etwas Licht am Ende des Tunnels und die Vorfreude war groß«, so Christian Berge gegenüber »TV 2 Sporten«. Der norwegische Nationalcoach, einst Spielmacher der SG, weiter: »Die Jungs haben sich auf den Lehrgang gefreut, ich habe mich gefreut, aber jetzt das. Ich hoffe, dass die Vereine bald wieder loslegen dürfen und ich die Jungs dort wieder beobachten kann.«

Bei der SG ist der Trainingsstart für den 13. Juli vorgesehen. Dann dürfte auch Magnus Rød dabei sein. Der Linkshänder hatte zuletzt über Schmerzen im Fuß geklagt, diese stellten sich jedoch nicht als schwerwiegende Verletzung heraus.

Ruwen Möller