17.09.2019

Überzeugender Sieg der IF-Handballerinnen

Handball

Kader IF Stjernen Foto: Lars Salomonsen

Flensburg. Für die SdU-Vertreter (Sydslesvigs danske Ungdomsforeninger) in der Schleswig-Holstein-Liga sowie in der Landesliga Nord der Frauen verlief das Wochenende unterschiedlich. Während das Stjernen-Team von Trainer Sebastian Bringmeier in der Landesliga mit 32:22 gegen die SG Mittelangeln in Idrætshallen den zweiten Erfolg feiern konnte, mussten sich die SIF-Damen von Trainer Melf Carstensen auswärts in der Treenehalle im Derby der HSG Tarp-Wanderup mit 20:22 geschlagen geben.

Geschlossene Teamleistung

Stjernen-Trainer Sebastian Bringmeier wusste die Breite seines Kaders geschickt zu nutzen. Das Heimteam hatte den Gegner von Anfang an im Griff und auch nach Durchwechseln gab es keinen Bruch im Spielaufbau. Neben der guten Deckungsarbeit mit einer starken Pia Dinslage im Tor, war es vor allem das Tempospiel, das dem SdU-Vertreter den entscheidenden Vorteil gab. Die Steilvorlagen kamen dabei meistens von der Torhüterin selbst oder von Anne Linde, die ein gutes Auge für den richtigen Pass hatte, Davon profitierte insbesondere auch Kreisläuferin Fenja Ramm.


Stjernen gewann beide Halbzeiten mit jeweils fünf Treffern, war so in den gesamten 60 Minuten tonangebend und mit 32:22 der verdiente Sieger.

Statistik
IF Stjernen Flensborg: Dinslage - Lundelius, Petersen 3, von Hollen 1, Kalbus 1, Studt 3, Krieger 1, Ramm 6, Behnke, Linde 1, Nissen 7, Stremming, Martin 5/4, Jochims 4;
Strafwürfe Stjernen:5/4 (Martin trifft vier Mal und verwirft einmal);
Zeitstrafen Stjernen:fünf (Kalbus 2,Nissen, Petersen und Jochims);
Spielfilm:2:1, 6:2, 7:4, 11:6, 12:9, 15:10--//--18:11, 21:12, 24:15, 28:17, 29:19, 32:22.

Schlechte Chancenverwertung

SIF war eigentlich spielerisch gleichwertig und hatte in Halbzeit eins auch meist die Nase vorn. Doch im zweiten Durchgang wendete sich das Blatt. Die Schleswigerinnen bekamen den Ball einfach nicht mehr ins Tor. SIF agierte zu fahrig und ungeduldig. Die Chancenverwertung war mit nur acht Toren in Halbzeit zwei schlecht. Besser sah es auch bei Strafwürfen nicht aus, vier Tore bei sieben Strafwürfen sprechen ihre eigene Sprache. 


 Ein Lob von Trainer Melf Carstensen, der sich nicht erinnern konnte, wann seine Mannschaft einmal nur 20 Tore erzielt hatte, bekam die Deckungsarbeit und insbesondere Torhüterin Hanna Schubbe.

Statistik
HSG Tarp-Wanderup: Strubel, Amend - Fischer 2, Schlünzen, Jensen, Hansen 4, Kussin, Petersen, Börm, Wohlhardt 3, von Hacht, Semler, Brinks 3, Jacobsen 10/2
Strafwürfe TaWa:2/2 (Jacobsen verwandelt);
Zeitstrafen TaWa:vier (Jacobsen, Hansen, Schlünzen und Fischer);
Slesvig IF: Christiansen, Schubbe - von Ramm, Thede 2, Mitzkus, Puttins 1, Scheffel, Hartung, Heine 2, Lea Clausen 9/1, Mia Clausen 5/3, Lübker 1;
Strafwürfe SIF:7/4 (Mia Clausen trifft drei Mal, Lea Clausen trifft einmal, verwirft aber zwei Mal, Heine verwirft einmal);
Strafzeiten SIF:zwei (Mia Clausen und Lea Clausen);
Spielfilm:2:1, 3:3, 4:5, 6:6, 8:7, 9:12, 10:12--//--12:12, 13:14, 17:15, 19:18, 22:19, 22:20.

Harad Jacobsen