Handball
UPDATE: Desolater DHK wachte zu spät auf
Die Stimmung beim DHK Flensborg war am Sonnabend nach Spielende so schlecht wie lange nicht mehr. Geschäftsführer Peter Stotz war genervt ob der gezeigten Leistung und der Niederlage. Trainer Torben Walluks fehlten die Worte und Kapitän Malte Jessen suchte ebenfalls nach Erklärungen, wie das, was geschehen war, passieren konnte. Die Fans waren erschrocken, niedergeschlagen und Teammanager Tobias Dahm nannte das Kind beim Namen: »Das war desolat«, sagte er auf der Pressekonferenz des DHK Flensborg nach der 29:33 (12:19)-Heimschlappe gegen die HG Hamburg-Barmbek, den Tabellenletzten. Kein Aktiver und auch kein Beobachter konnte sich daran erinnern, dass der DHK in den letzten zehn Jahren in eigener Halle jemals derart schlecht gespielt hatte. Bis zum 20:30 (52.) ging nichts. Mit einer offenen Deckung in den letzten Minuten setzte der DHK den jetzt schwächelnden Gegner nochmal unter Druck, die Zeit reichte aber nicht mehr aus, um die Aufholjagd erfolgreich zu beenden. »Es ist zwar gut, dass wir nicht mit zehn Toren verloren haben, aber kaufen können wir uns für die Schlussphase auch nichts«, so Jessen unmittelbar nach Spielende.