Handball 3. Liga
Update: DHK mit Heimniederlage
Flensborg. »Es gibt solche Tage, da will einfach nichts funktionieren«, sagte Philipp Jochimsen, Rechtsaußen des DHK. Beim Gegner, dem VfL Fredenbeck fiel die Analyse nicht anders aus, dennoch gab es bei den Gästen glückliche Gesichter. Bei den Hausherren hingegen wurde Frust geschoben. Der VfL hatte in einem spannenden, aber schwachem Spiel mit 26:25 (14:15) gewonnen und somit beide Punkte aus Idrætshallen entführt. Entsprechend mies war die Stimmung bei den Gastgebern, die den VfL in der Tabelle vorbeiziehen lassen mussten und nun als Zwölfter nur noch einen Rang über der Abstiegszone stehen (ein Punkt vor Rostock, das allerdings zwei Spiele weniger absolviert hat). »Die Enttäuschung ist riesengroß«, so Torben Walluks auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. Kurz zuvor hatte der DHK-Coach noch in der Kabine aufbauende Worte an seine Spieler gerichtet und wusste nun von »Totenstille« im Umkleideraum zu berichten. »Es ist bitter, weil es ein wichtiges Spiel war«, so Walluks, dessen Erwartungen von einem ausgeglichenem Spiel zwischen zwei Teams auf Augenhöhe erfüllt wurden. Nicht aber seine Hoffnung auf zwei Zähler im Abstiegskampf, in dem sich sein Team vorerst befindet.