Handball

Die Heimserie hält

Ruwen Möller
04. März 2020, 20:35 Uhr

Johannes Golla zeigte am Kreis wie gewohnt eine starke Leistung. Foto: Lars Salomonsen

Flensburg. Es bleibt dabei. Die SG Flensburg-Handewitt ist in der Bundesliga in eigener Halle nicht zu schlagen. Gegen die MT Melsungen blieb der Meister der vergangenen beiden Jahren im 37. Heimspiel hintereinander unbesiegt und gewann am Ende nach einer souveränen Vorstellung mit 30:23 (14:12). Damit untermauerte die SG auch ihre Ambitionen um die erneute Champions League-Qualifikation und festigte Rang zwei hinter dem THW Kiel, der mit 29:26 bei GWD Minden gewann.

Wie schon am Sonntag beim 26:28 in Göppingen erwischte die SG einen schlechten Start und lag schnell 1:4 (4.) hinten. Im Gegensatz zur Niederlage am vergangenen Wochenende war die Flensburger-Abwehr diesmal allerdings trotz des Rückstandes auf dem Posten. Die Gastgeber kämpften sich über ihre stabile Deckung in die Partie und konnten durch Marius Steinhauser (12.) erstmals ausgleichen. Kurz darauf gelang  Johannes Golla (16.) mit dem 7:6 die erste Führung. Melsungen glich noch einmal zum 10:10 (22.) aus und nach einer Timeout-Pause brachte die SG im Tor Benjamin Buric statt Torbjørn Bergerud. Gegen Julius Kühn hielt Buric direkt den ersten Ball und auf der anderen Seite gelang Holger Glandorf die erste Drei-Tore-Führung (13:10/27.). Zur Pause lagen seine Farben mit 14:12 vorne.

Im zweiten Durchgang kam Hampus Wanne für Magnus Jøndal in die Partie und da Melsungens Marino Mamic sofort eine Zeitstrafe (31.) bekam, wurde auch Flensburgs Überzahlspieler Simon Jeppsson eingewechselt. Der Schwede traf zum 15:12 (32.). Die SG ging nun mit 21:16 (40.) in Front und zwang die MT um ihren neuen Coach Gudmundur Gudmundsson zur Auszeit. 
Die SG behielt jedoch alles im Griff und erhöhte Tor um Tor. Vor allem Holger Glandorf und Marius Steinhauser zeigten sich in Torlaune. Dazu hielt Benjamin Buric was zu halten war und so stand am Ende ein verdienter und ungefährdeter Heimsieg für die Gastgeber zu Buche.
Am Sonntag (16 Uhr/live Sky) geht es für Flensburg mit dem Auswärtsspiel bei den Füchsen Berlin weiter.

Ruwen Möller

Mehr zum Spiel in der Freitagausgabe von Flensborg Avis.

Statistik

SG Flensburg-Handewitt: Bergerud, Buric - Svan n. e., Golla 5, Glandorf 5, Wanne 2, Jeppsson 1, Jøndal, Steinhauser 8/3, Heinl, Zachariassen 1, Johanessen 4, Gottfridsson 4, Schöngarth, Jurecki
MT Melsungen: Sjöstrand, Simic – Maric 4, Kühn 7, Lemke 1, Reichmann, Ignatow, Kunkel 1, Schneider, Allendorf 4/2, Sidorowicz 2, Häfner 2, Salger, Pavlovic 2
Schiedsrichter: Baumgart/Wild
Zuschauer: 6004
Siebenmeter: 3/3:2/2 
Zeitstrafen: 2:3 (Golla, Schöngarth – Lemke, Mamic, Kühn)