Hannover-Burgd. - Bundesliga - Herren - Handball

Handball DHB-Pokal
Update 2: Meister fand erneut seinen Meister
Flensburg. Achtelfinale, Heimspiel und DHB-Pokal – keine gute Kombination für die SG Flensburg-Handewitt unter Trainer Maik Machulla. Nach 2017 gegen die Füchse Berlin und 2018 gegen den SC Magdeburg scheiterte der Meister diesmal an der TSV Hannover-Burgdorf. Wie schon vor einer Woche in der Liga (22:23) verlor die SG gegen die Niedersachsen, die weiter das Team der Stunde sind. Nach 60 aus Flensburger Sicht schwachen Minuten hieß es am Ende 20:26 (9:15).»So froh, wie sie in Hannover sind, so enttäuscht sind wir in Flensburg«, sagte ein sichtlich niedergeschlagener Machulla nach dem Pokalaus. »Es ist eine sehr enttäuschende Situation für uns, dass wir nicht mehr im Pokal dabei sind. Wir müssen nun die richtigen Konsequenzen ziehen und uns überlegen, wie wir weiterarbeiten. Wir benötigen eine andere Präsenz im Angriff und der Abwehr, denn so gewinnen wir keine Spiele.«Dabei bgeann die SG gut: Torbjørn Bergerud hielt den ersten Ball und Jim Gottfridsson verwandelte nach wenigen Sekunden einen Siebenmeter. Nach zehn Minuten war allerdings der Gast aus Hannover mit 4:2 vorne. Ein Ball übers Tor, ein Pfostentreffer und zwei weitere Fehlwürfe gegen den starken TSV-Keeper Urban Lesjak – die SG traf das Tor nicht. Die Recken waren wie schon vor einer Woche in der Liga der erwartet unangenehme Gegner. Vor allem ihre offensiv interpretierte 6-0-Abwehr mit ständig herausstürmenden Gegenspielern schmeckte dem vierfachen Pokalsieger Flensburg nicht.SG-Coach Maik Machulla stellte um und versuchte es mit der 5-1-Deckungsvariante. Vorne wurde aber einfach zu viel liegen gelassen. Gøran Johannessen überdrehte nun völlig und ließ sich zu unüberlegten Würfen hinreißen. Die Folge: eine 7:4-Führung (16.) für Hannover, Auszeit SG. Es wurde aber noch schlimmer und stand bald 4:9 (20.) aus Sicht der Hausherren. Fatal: Gottfridsson hatte sich in einem Zweikampf verletzt, musste auf die Bank. Ohne ihn agierte der Angriff unterirdisch. Laufwege, Abstimmung, Timing, Würfe – nichts davon passte.Die SG spielte ihre wohl schwächste Halbzeit in der Amtszeit von Machulla und lag zur Pause verdient mit 9:15 hinten. 
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