03.03.2019

Fulminantes Flensburger Defensiv-Feuerwerk

Handball

Rasmus Lauge glänzte zu Beginn als Vollstrecker und später als Vorbereiter. Foto: Tim Riediger

Flensburg. Die SG Flensburg-Handewitt hat sich auch im 22. Bundesligaspiel in der laufenden Saison schadlos gehalten. Gegen den ersatzgeschwächten TBV Lemgo brauchten die Hausherren etwas, konnten sich aber gestützt auf eine überragende Defensive mit einem ganz starken Torbjørn Bergerud im Gehäuse ab Mitte der ersten Hälfte absetzen und blickten sich danach nicht mehr um. Der 33:24-Sieg ging auch in der Höhe vollkommen in Ordnung und lässt die anstehende Pause fast überflüssig erscheinen.

Der Beginn der ähnelte nicht dem Vergleich zwischen der SG Flensburg-Handewitt und dem TBV Lemgo sondern dem Duell zwischen SGs Rasmus Lauge und TBVs Tim Suton. Wenn es gefährlich wurde, dann von den beiden. Hilfreich, neben der guten Defensive der Hausherren, war der im Tor beginnende Torbjørn Bergerud. Bergerud tischte von Beginn an etliche Glanzparaden auf und kaschierte so, die doch zuweilen hohe Fehlerzahl der Offensive. Dennoch blieben die Gäste beim 5:5 (15.) dran.

Doch die 5:1-Abwehr der Heimmannschaft wurde noch stärker und ein ums andere Mal liefen sich die Gäste darin fest. Die Folge - die Leibspeise der Flensburger, der Konter. Die Hausherren setzten sich innerhalb von vier Minuten auf 10:6 ab und legte nach.
Die gewonnene Sicherheit in der Defensive spiegelte sich mehr und mehr  in der Offensive wieder. Mit viel Tempo wurden die Fehler des TBV bestraft und bei etwas höherer Konsequenz hätte der Vorsprung zur Pause noch höher sein können als 18:12.
Auch im zweiten Durchgang bestimmten die Hausherren das Spielgeschehen über die giftige 5:1-Abwehr. Allerdings musste sich die SG den Vorwurf gefallen lassen, zu wenig aus den guten Möglichkeiten gemacht zu haben. Mit fortschreitender Spieldauer schlichen sich im Abschluss doch einige Unzulänglichkeiten ein, die am Ausgang der Partie aber wenig änderten. Bei Bedarf schaltete der Meister einfach einen Gang höher und hielt den TBV Lemgo nach belieben in Schach.
Ex-SGer Dani Baijens blieben trotz seiner drei Treffer am Ende nicht einmal gute Erinnerungen an die Partie, die der Meister souverän mit 33:24 für sich entscheiden konnte.
Für die SG Flensburg-Handewitt steht nach dem Bundesliga-Duell mit dem TBV Lemgo erneut eine längere Pause an. Weiter geht es für die SG erst nach der Nationalmannschaftspause erst am 14. März, wenn die Reise zum schweren Auswärtsspiel beim TSV Hannover-Burgdorf ansteht. Eine willkommene Pause, um sich für den Saisonendspurt einzuschwören. Der Meister hat zudem mit Johannes Golla nur einen Spieler, der zur deutschen Nationalmannschaft reist und kann mit voller Kapelle trainieren.

Timo Fleth

Stimmen vom Spiel am Montag hier und in der Flensborg Avis

Statistik

SG Flensburg-Handewitt: Buric, Bergerud - Karlsson, Golla 2, Hald, Glandorf, Svan 2, Wanne 4/4, Jeppsson 3, Jøndal 7, Steinhauser, Zachariassen 4, Søgard Johannessen, Gottfridsson 1, Lauge 3, Rød 7.

TBV Lemgo: Wyszomirski, Johannesson - Kogut 1, Ebner 2, van Olphen 1, Hornke 3/2, Hübscher, Carlsbogard, Suton 7, Schalles 3/1, Jebram, Engelhardt 1, Zieker 3/1, Baijens 3.
Zeitstrafen: 1:3
Siebenmeter: 5:7.
Schiedsrichter: Michael Klip/Christoph Maier.
Zuschauer: 6300.

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