Anpfiff
Mi - 06.04. 18:00 Uhr
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Party-Stimmung mitten in der Woche
Momentan läuft es richtig rund für den Verbandsligisten DGF Flensborg (rote Trikots). (Foto: Lars Salomonsen)
Tim Meyer, zuvor mehrfach hart angegangen, sah in der 34. Minute die Rote Karte wegen Spielerbeleidigung, doch da führte DGF bereits mit 3:0 nach Toren von Frühstarter und Doppelpacker Iver Thomsen (1./20.) sowie Martin Spitzbarth (12.).
Andere taktische Variante
»Wir sind mit einer anderen taktischen Variante aufgelaufen, die voll aufgegangen ist«, freute sich Co-Trainer Jürgen Hansen über die erfolgreiche Umsetzung des »Matchplans«, der vorsah, aus der Ordnung zu attackieren.
Wer glaubte, die stark aufspielenden, nun aber dezimierten Gäste würden mit der Zeit dem Druck nachgeben müssen, sah sich getäuscht: Vielmehr war erneut Spitzbarth nach dem Seitenwechsel zur Stelle und schraubte das Ergebnis auf 4:0 hoch (59.).
»Wir haben die Marschroute beibehalten«, zeigte sich Hansen, der den verhinderten Coach Peter Feies (Trainer-Lehrgang) vertrat, angetan von der Moral seiner Mannschaft.
Spannung kam nicht mehr auf
Zwar gewährte DGF der gefährlichsten Offensive der Liga gegen Ende noch zwei Treffer durch Lars Hansen (76.) und Sven Nielsen (83.). Spannung kam aber nicht mehr auf. Nicht nur, weil die Flensburger aufopferungsvoll füreinander arbeiteten - sondern auch, weil Spitzbarth den Löwenstedter Doppelschlag mit seinem dritten Treffer zum zwischenzeitlichen 5:1 unterbrach (79.).
DGF klettert mit dem dritten Sieg in Serie vorübergehend auf Rang elf der Verbandsliga Nord-West, hat sich innerhalb weniger Wochen der gröbsten Abstiegssorgen entledigt und im Kampf um den Klassenerhalt ein Statement an die Konkurrenz abgegeben. »Das war eine absolute Topleistung von der ganzen Mannschaft«, so Hansen. »Fünf Tore schießt man auswärts auch nicht alle Tage.«
DGF Flensborg: Yeboah - Seegert, Eglseder, Boekhoff, Röh, Mille, Spitzbarth, Thomsen (76. Jensen Dahlmann), Johannsen (65. Flieder), Christiansen (88. Hansen), Meyer.
Schiedsrichter: Jesper Rieckmann
Zuschauer: 92
Marco Nehmer