Handball

Entwarnung bei Steinhauser

Ruwen Möller
03. Februar 2020, 14:01 Uhr

Marius Steinhauser ist für Donnerstag zwar fraglich, wird aber nicht längerfristig ausfallen. Foto: Archiv

Flensburg. Aufatmen bei der SG Flensburg-Handewitt und Marius Steinhauser. Der Rechtsaußen war am Sonntag beim Sieg gegen den SC Magdeburg frühzeitig verletzt ausgeschieden und drohte längerfristig auszufallen. »Er hat Schmerzen beim Auftreten im Sprunggelenk, ich gehe davon aus, dass er uns einige Wochen nicht zur Verfügung steht«, sagte Maik Machulla nach Spielende. Der SG-Coach fügte aber hinzu: »Genaueres wissen wir erst am Montag nach einer weiteren Untersuchung. Alles Weitere wäre Spekulation, ich bin schließlich kein Arzt.«

Dieser konnte zur großen Freude am Montag Entwarnung geben. Wie die SG mitteilte, liegt bei Steinhauser »keine schwerwiegende Verletzung« vor, sowohl eine MRT- als auch eine Röntgen-Untersuchung waren »unauffällig«. 

Dennoch klagt der Linkshänder weiterhin über Schmerzen und sein Einsatz am Donnerstag (19 Uhr/live Sky) ist nach derzeitigem Stand fraglich.

Da auch Kapitän Lasse Svan aktuell ausfällt, ist die SG sehr wahrscheinlich wie schon gegen Magdeburg zum Improvisieren gezwungen. Der junge Sören Hartwich kann von einer weiteren Nominierung für den Profikader ausgehen und Holger Glandorf im Training an seinem Dreher arbeiten.
Der Routinier ersetzte Steinhauser am Sonntag auf der Außenposition und erzielte zwei Tore. Einmal scheiterte er jedoch in aussichtsreicher Position an SCM-Keeper Jannick Green, weil er es mit seinem aus dem Rückraum üblichen geraden und harten Wurf versuchte. Mit dem Sieg im Rücken nahm Glandorf es hinterher locker. »Maik hat gesagt, dass ich die ganz freien Würfe nehmen soll, die Halbchancen nicht. Dafür bin ich auf erfahren genug und in so einer Situation ist es in Ordnung auszuhelfen, aber dauerhaft muss es nicht sein. Mein Handgelenk hat schon in der Jugend keine Dreher zugelassen«, so Glandorf amüsiert über die eigene Wurftechnik.
Für Steinhauser und die SG also Glück im Unglück und somit wird auch Geschäftsführer Dierk Schmäschke wieder etwas beruhigter sein. Der hatte nach dem Transfer von Jens Schöngarth in der vergangenen Woche schon über die nächste Nachverpflichtung nachgedacht. Diese dürfte jetzt jedoch vom Tisch sein.

Ruwen Möller