Fußball
Ticketfrage geklärt
Flensburg. Die Sehnsucht der Fans des SC Weiche Flensburg 08 nach Karten für die Fortsetzung der spannenden Reise im DFB-Pokal kann Sonnabend ab 12 Uhr endlich gestillt werden. Der Verein hat für das Spiel am 31. Oktober ab 18.30 Uhr gegen den SV Werder Bremen in der zweiten Runde des DFB-Pokals den Kartenvorverkauf gestartet. Nach dem Sieg im Landespokal und dem sensationellem Weiterkommen gegen Zweitligist Bochum steht damit das nächste Highlight für den SC an.Weil die Partie trotz größter Bemühungen nicht im heimischen Stadion stattfinden konnte, da die angemietete Flutlichtanlage nicht den in Flensburg zu erwartenden Windverhältnissen stand halten würde, bedurfte es längerer Planung für den Umzug auf die Lohmühle in Lübeck. Doch nun ist alles in trockenen Tüchern und der Ansturm auf die Tickets kann beginnen. Die Heimspielstätte des Regionalliga-Konkurrenten VfB Lübeck bietet Platz für 15.292 Zuschauer und verfügt über eine Flutlichtanlage, die den Forderungen des DFB entspricht.Erwachsene zahlen für einen Sitzplatz zwischen 35 und 45 Euro und Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre zahlen bis zu 38 Euro. Für einen Stehplatz müssen Erwachsene 16 Euro und Jugendliche 11 Euro berappen. Wer den kostenfreien Bustransfer, den der Verein anbietet nutzen möchte, der kann sich über die Homepage der Fördestädter anmelden. Eine gültige Eintrittskarte ist dafür Voraussetzung. Bekommen kann man die Karten über die Homepage des Vereins und in den bekannten Flensburger Vorverkaufsstellen.Timo Fleth
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Doch kein DFB-Pokal in Flensburg
Flensburg. Das DFB-Pokalspiel am Mittwoch, den 31. Oktober (18:30 Uhr/live Sky) kann entgegen aller Bemühungen des SC Weiche Flensburg 08 und der Stadt Flensburg doch nicht im Manfred Werner-Stadion stattfinden. Dies teilte der Verein und die Stadt soeben in einer gemeinsamen Erklärung mit. Vor wenigen Wochen hieß es noch, dass auf jeden Fall an der Förde gespielt werden kann. Nun also die Rolle rückwärts.Die Mitteilung im Wortlaut: »Unter Beteiligung von Polizei, Verkehr- und Umweltbehörden war versucht worden an diesem Tag ein Spiel zu ermöglichen, dass neben Spielern, Verein und Fans auch den Anwohnern rund um den Spielort gerecht wird. Dabei mussten Fragen zu den Bereichen Licht, Lärm, Sicherheit und Verkehr geklärt werden und sie werden auch weiterhin konstruktiv miteinander diskutiert."Wir waren zu dem Entschluss gekommen, die Durchführung des Spiels in Flensburg durch den Einsatz einer mobilen Flutlichtanlage zu realisieren. Doch es hat sich leider herausgestellt, dass diese Anlage nicht die technischen Voraussetzungen besitzt, um bei jeder Wetterlage eingesetzt werden zu können", erläutert Stephan Kleinschmidt, zuständiger Dezernent bei der Stadt Flensburg Ab einer bestimmten Windstärke ist der Einsatz dieser Flutlichtanlage aus Sicherheitsgründen nicht mehr möglich. Es wurde festgestellt, dass der Wind im stürmischen Flensburg in den vergangenen 10 Jahren am 31. Oktober diesen Grenzwert immer überschritten hat.
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